Kinderschutzzentrum-Hamburg
Am 20. März 2026 ist unser Kinderschutzzentrum Hamburg am neuen Standort in der Haubachstraße 74 feierlich eröffnet worden.
Zur Einweihung begrüßten Staatsrätin Michaela Peponis, Ralf Slüter – Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Hamburg – sowie die Leiterin des Kinderschutzzentrums, Stefanie Krüger-Weeke, zahlreiche Mitarbeitende, Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen.
Seit über 30 Jahren ist das Kinderschutzzentrum Hamburg eine zentrale Anlaufstelle für Kinderschutz in der Stadt. Mit dem neuen Standort wird ein wichtiger Schritt gemacht, um Kinder und Familien noch besser zu erreichen und zu unterstützen.
Jeder Raum wurde individuell gestaltet und ist darauf ausgerichtet, eine gute und vertrauensvolle Atmosphäre für eine bedürfnisorientierte Arbeit zu schaffen.
Gewalt gegen Kinder ist kein Einzelfall – sie ist für viele Kinder traurige Realität. Aktuelle Studien zeigen: Jede zweite Person berichtet von körperlicher Gewalt in der Kindheit. Auch in Hamburg steigt der Beratungsbedarf seit Jahren deutlich.
Das Kinderschutzzentrum Hamburg bietet Kindern, Jugendlichen, Eltern sowie Fachkräften Unterstützung bei allen Fragen rund um Gewalt in Familien. Ziel ist es, Schutz zu schaffen, Beziehungen zu stärken und neue Perspektiven für ein gewaltfreies Zusammenleben zu entwickeln – nach dem Grundsatz: Helfen statt verurteilen.
Die Beratung ist vertraulich, freiwillig, kostenfrei und auf Wunsch anonym.
Alessia, eine Teilnehmerin des Kreativtages berichtet:
Im Jugendkunsthaus „Esche“ fand in den Märzferien eine Kunst-Aktion zum Thema „Kinderrechte“ statt. Die entstandenen Werke hängen ab sofort im neuen Kinderschutzzentrum in Altona.
Im ersten Teil des Tages konnten Kinder zwischen 6-11 Jahren kreativ werden, indem sie bunte Fische gemalt haben, auf die sie Kinderrechte schreiben durften, die ihnen besonders wichtig sind. Später wurden diese Fische zu einem großen „Meer der Kinderrechte“ zusammengetragen.
Nachmittags ging es weiter mit einem Collagen-Workshop für die älteren Kinder und Jugendlichen. Zuerst haben sie gelernt, was Collagen sind, wie sie Aussagen treffen können und wie man sie erstellt. Danach durften alle selbst loslegen: In Zeitungen, Magazinen und Flyern wurden Symbole, Bilder und Texte gesucht, die zu Kinderrechten passen.
Anschließend wurden alle Elemente auf zwei großen Leinwänden zusammengebastelt und es entstanden zwei bunte Collagen.
Zum Abschluss gab es noch selbst gemachte Pizza für alle.
Es war toll zu sehen, wie in so kurzer Zeit so viele kreative und vielfältige Ideen zu Stande gekommen sind.




