PRESSEMITTEILUNGEN

Das Programm „Mutausbruch“, ein bundesweites Präventionsprojekt zur Stärkung von Kinderrechten und zur Vermeidung verletzenden Verhaltens in Kindertagesstätten, startet in die Praxisphase. Entwickelt wurde das Programm vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV)  gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund (KSB) Landesverband Hamburg, der die pädagogische Begleitung vor Ort übernimmt.

Als Kinderschutzbund vertreten wir die Ziele, die im Rahmen von ‚Mutausbruch‘ verfolgt werden – Kinder haben ein Recht darauf, sich in Einrichtungen aufzuhalten, in denen sie sich sicher fühlen. Mit unserer Praxiserfahrung unterstützen wir vor Ort und arbeiten mit den Fachkräften gemeinsam in den Einrichtungen. Wir freuen uns, Teil des Programms ‚Mutausbruch‘ zu sein“, sagt Ulrike Minar, Leitung der Fachstelle Schutzkonzepte – des KSB Hamburg.

Pressemitteilung_Programmstart_Mutausbruch_11.5.2026

BU v.l.n.r.: Andreas Kalbitz (BAG), Jelena Sörensen (PKV), Ulrike Minar und Ralf Slüter (beide KSB Hamburg)

Hamburg, 20. Juni 2025 – Der aktuelle Fall von organisierter sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche erschüttert tief und zeigt erneut: Täter*innen nutzen das Internet systematisch, um Kinder zu manipulieren, zu isolieren und Gewalt auszuüben. Ulrike Minar, Leiterin der Fachstelle Schutzkonzepte – für die Umsetzung der Kinder- und Jugendrechte des Kinderschutzbundes Hamburg fordert:

„Wir brauchen jetzt digitale Schutzkonzepte, die:

  • über Nähe und Distanz im Netz aufklären,
  • klare Regeln, Transparenz und Verlässlichkeit bieten,
  • einfache Beschwerde- und Meldewege ermöglichen und konsequent bearbeitet werden,
  • mit angemessener Aufklärung über Strategien von Täter*innen die Handlungssicherheit der Kinder und Jugendlichen stärken.“

Ulrike Minar sagt „Schutz beginnt dort, wo Wissen, Beteiligung und sichere Strukturen zusammenkommen.“ und zeigt auf, was jetzt notwendig ist:

„Schulungen für Fachkräfte im Bildungs- und Sozialbereich, Einbeziehen von Kindern und Jugendlichen bei der Gestaltung sicherer digitaler Räume, rechtliche und politische Vorgaben, die Kinderschutz im Internet verbindlich machen sowie eine enge Zusammenarbeit von Plattformen, Bildungseinrichtungen und Zivilgesellschaft für einen ganzheitlichen Kinderschutz.“

Täter*innen im Netz bauen langfristig und gezielt Vertrauen auf, um emotionale Bindungen herzustellen, Kontrolle auszuüben und Abhängigkeit zu schaffen.

Besonders vulnerable Gruppen, wie junge Menschen mit wenig familiärem Rückhalt oder psychosozialen Problemen, sind im Fokus dieser Täter*innen.

Die digitale Welt ist für junge Menschen ein wichtiger Bestandteil des Alltags. Sie bietet Chancen für Austausch, Lernen und Teilhabe, birgt aber auch Risiken wie Grenzverletzungen und digitale (sexualisierte) Gewalt.

Kinder haben das Recht auf Schutz – auch online. Dies ist in der UN-Kinderrechtskonvention auch für den digitalen Raum garantiert:

  • das Recht auf Schutz vor Gewalt (Art. 19),
  • das Recht auf Beteiligung und Mitbestimmung (Art. 12),
  • das Recht auf Beschwerde und freie Meinungsäußerung (Art. 13 und 17).

Kontakt:

Ulrike Minar – Leitung Fachstelle Schutzkonzepte – für die Umsetzung der Kinder- und Jugendrechte

Mail: fachstelle-schutzkonzepte@kinderschutzbund-hamburg.de

Tel.: 040 / 43 29 27 – 56

Pressekontakt:

Maren Hofmeister

Mail: presse@kinderschutzbund-hamburg.de

Tel.: 040 432 927 – 31

 

Über die Fachstelle Schutzkonzepte – für die Umsetzung der Kinder- und Jugendrechte

Die Fachstelle Schutzkonzepte begleitet Einrichtungen dabei, Schutzkonzepte zu erstellen und nachhaltig zu verankern. Außerdem bietet die Fachstelle Workshops für Schulen und Institutionen zum Thema Kinder- und Jugendrechte und bietet vertiefende Schulungen für Fachkräfte der Jugendhilfe an.

Über den Kinderschutzbund Landesverband Hamburg e.V.

Der Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein spenden- und zuwendungsfinanzierter, politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist der Der Paritätische.

Der Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V. betreibt in Hamburg zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Angebote, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die Fachstelle für Schutzkonzepte, das Kinder- und Jugendrechtebüro, das Elterntelefon sowie mehrere Ehrenamtsprojekte und sind damit hamburgweit präsent.

Hamburg, 20. November 2024 – Die Fachstelle für Schutzkonzepte des Kinderschutzbundes Hamburg unterstützt Institutionen und Organisationen bei den Prozessen der Schutzkonzeptentwicklung Die Krise in der Kinder- und Jugendhilfe ist dabei eine echte Herausforderung – darf aber kein Grund sein, im Stillstand zu verharren.

„Ganz gleich, wohin wir schauen: Alle Systeme, auf die Kinder und Jugendliche angewiesen sind, stehen unter enormem Druck. Kindheit und Jugend in Deutschland sind in der Krise – und es scheint niemanden so recht zu kümmern“, so Prof. Dr. Sabine Andresen, Präsidentin des Kinderschutzbunds.. „In unseren Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet sehen wir, dass Kinder und Jugendliche zunehmend ihrer Rechte beschnitten werden“ sagt Ralf Slüter, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Landesverband Hamburg. „Immer mehr Kinder und Jugendliche werden von Hilfeangeboten nicht ausreichend versorgt, die Armutsproblematik nimmt zu, Beteiligung von Kindern und Jugendlichen scheint ein Luxusgut zu werden: ´Alles muss schnell und pragmatisch entschieden werden´. Die Ursachen sind vielfältig, müssen aber in der politischen Debatte eine Stimme bekommen, um Kinder- und Jugendrechte auch in Krisenzeiten wahren zu können.“

Auch der Bundesverband Kinderschutzbund hat sich gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe sowie dem Bundesjugendkuratoriums in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Scholz und die Fraktionensvorsitzenden der demokratischen Parteien im Bundestag gewandt. Darin wird daran erinnert, Kinder- und jugendpolitische Vorhaben in den anstehenden, zeitkritischen Verhandlungen nicht zu vergessen.

Die Autoren schreiben: “Mindestens zwei Gesetzesvorhaben, an denen intensiv gearbeitet wurde, sollten Sie gemeinsam umsetzen: das Gesetz zur Stärkung der Strukturen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder (UBSKM-Gesetz) sowie das Kinder- und Jugendhilfeinklusionsgesetz (IKJHG). Die vorliegenden Gesetzesentwürfe wurden durch eine breite Basis überparteilicher sowie zivilgesellschaftlicher Organisationen und Verbände beraten und unterstützt.” Beide Gesetzesvorhaben sind zentraler Bestandteil der Arbeit der Fachstelle Schutzkonzepte und des Kinder- und Jugendrechtebüros des Kinderschutzbundes Hamburg unter der Leitung von Ulrike Minar, denn Kinderrechte und deren Umsetzung sind auch in Krisenzeiten nicht verhandelbar und notwendig!

Pressekontakt:

Maren Hofmeister Tel.: 432 927 – 31, hofmeister@kinderschutzbund-hamburg.de
Geschäftsführung: Ralf Slüter Tel.: 432 927 – 41, r.slueter@kinderschutzbund-hamburg.de

Der Kinderschutzbund Landesverband Hamburg

Platz der Kinderrechte, Sievekingdamm 3

20535 Hamburg

 

Der Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein spenden- und zuwendungsfinanzierter, politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist der Der Paritätische.

Der Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V. betreibt in Hamburg neben dem Elterntelefon zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben Hamburg weite Ehrenamtsprojekte.

Am Weltkindertag, dem 20. September, lädt das Team des Kinder- und Jugendrechtebüros des Kinderschutzbundes Hamburg auf den Platz der Kinderrechte ein. In der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr werden O-Töne von Kindern und Jugendlichen auf dem Platz zu hören sein.

„Wir wollen die Perspektiven der Kinder und Jugendlichen verdeutlichen, ihnen eine Stimme geben und dabei mitwirken, dass ihre Ansichten gehört werden. Ganz nach unserem Motto: Für uns ist immer Weltkindertag“ sagt Ulrike Minar, Leiterin des Kinder- und Jugendrechtebüros.

Das Kinder- und Jugendrechtebüro hat in den vergangenen Wochen knapp 80 Kinder und Jugendliche an verschiedenen Orten in Hamburg gefragt, was sie selbst unter einem gesunden Aufwachsen verstehen, welche Wünsche sie haben und was sie mit den Kinder- und Jugendrechten verbinden. Diese O-Töne werden am Mittwoch am Platz der Kinderrechte zu hören sein. Außerdem haben Kinder und Jugendliche vor Ort die Möglichkeit, an einer großen Malaktion teilzunehmen.

Das Team des Kinder- und Jugendrechtebüros steht den ganzen Nachmittag am Platz der Kinderrechte, Sievekingdamm 3, 20535 Hamburg, für Fragen zur Verfügung. 

Ralf Slüter, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Landesverband Hamburg: „Das Ringen um die Kindergrundsicherung hat gezeigt, dass die gute Versorgung von Kindern und Familien weiterhin keine Priorität in der Gesellschaft hat. Wir sehen die komplexen Herausforderungen der Familien täglich in unseren Einrichtungen. Gerade am Weltkindertag muss uns bewusst sein, dass wir Kinder und Familien schützen und besser versorgen müssen.“

Kontakt:

Maren Hofmeister Tel.: 432 927 – 31, hofmeister@kinderschutzbund-hamburg.de
Geschäftsführung: Ralf Slüter Tel.: 432 927 – 41, r.slueter@kinderschutzbund-hamburg.de

Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Hamburg

Platz der Kinderrechte, Sievekingdamm 3

20535 Hamburg

 

Der Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein spenden- und zuwendungsfinanzierter, politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist der Der Paritätische.

Der Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V. betreibt in Hamburg neben dem Elterntelefon zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben Hamburg weite Ehrenamtsprojekte.

Hamburg, 07.07.2023 – In den Hamburger Sommerferien werden in diesem Jahr gut 100 Kinder zwischen zehn und vierzehn Jahren mit dem Kinderschutzbund Hamburg das Schwimmen erlernen. Diese Kinder haben überwiegend durch die Pandemie nicht am regulären Schulschwimmunterricht teilnehmen können. Nach dem erfolgreichen Projektstart im letzten Jahr mit 60 Kindern baut der Kinderschutzbund das Angebot in diesem Jahr massiv aus.

Ralf Slüter, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes: „Wir waren überwältigt von dem Erfolg der Kurse im letzten Jahr und freuen uns sehr, dass wir dank der guten Zusammenarbeit mit Bäderland nun rund 100 Kinder ins Wasser bringen können. Schwimmen lernen ist ein Kinderrecht und trägt zur gesunden Entwicklung eines Kindes maßgeblich bei. Wir bieten die Kurse im Sinne der Teilhabe für die Kinder an, in deren Altersgruppe die meisten anderen Kinder schon schwimmen können und deren Eltern aus unterschiedlichen Gründen nicht die Möglichkeit haben, sich selbst um Schwimmkurse zu kümmern.“ In diesem Jahr sind unter den Teilnehmer/innen der Schwimmkurse auch zahlreiche Kinder aus der Ukraine, die bisher an keinem Schwimmunterricht teilnehmen konnten.

In den Bäderland Bädern Bramfeld, St.Pauli, Finkenwerder und Wandsbek werden in zehn Kursen an jeweils 16 Terminen den Kindern die Möglichkeit gegeben, ihr Seepferdchen am Ende des Kurses zu absolvieren. Die Kinder werden wieder von Honorarkräften des Kinderschutzbundes zum Schwimmbad begleitet und vor Ort betreut. „Für fast alle Kurse haben wir bereits wieder Wartelisten eingerichtet. Der Bedarf an Schwimmkursen, gerade in der Altersgruppe ab 10 Jahren, ist weiterhin immens hoch.“ sagt Ralf Slüter.

Kontakt:

Maren Hofmeister Tel.: 432 927 – 31, hofmeister@kinderschutzbund-hamburg.de
Geschäftsführung: Ralf Slüter Tel.: 432 927 – 41, r.slueter@kinderschutzbund-hamburg.de

Der Kinderschutzbund Landesverband Hamburg

Platz der Kinderrechte, Sievekingdamm 3

20535 Hamburg

 

Der Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein spenden- und zuwendungsfinanzierter, politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist der Der Paritätische.

Der Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V. betreibt in Hamburg neben dem Elterntelefon zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben Hamburg weite Ehrenamtsprojekte.

Hamburg, 07.07.2023 –

Anfang Juli 2023 hat die neue Schreibabyberatung Hamburg ihre Arbeit aufgenommen und führt die erfolgreiche Arbeit der bisherigen Schreibaby-Sprechstunde fort. Mit Sitz im Zentrum für junge Familien in Eimsbüttel berät die Beratungsstelle Eltern aus ganz Hamburg. Innerhalb von 48 Stunden nach der Kontaktaufnahme erhalten Eltern, die Unterstützung suchen, ein erstes Gespräch.

 Die Kennlernzeit mit dem Neugeborenen bringt große Veränderungen im Leben mit sich: Neben aller Freude kann dies mitunter auch anstrengend sein. Das Baby erlebt viele neue Reize und muss erst lernen, diese zu verarbeiten. In der Folge kommt es in den ersten Lebensmonaten vor allem in den Nachmittags- und Abendstunden oft zu längeren Phasen der Unruhe mit Schreien und Weinen. Ist das Kind gesund, satt, frisch gewickelt und findet dennoch nicht zur Ruhe, kann dies Eltern mitunter zur Verzweiflung bringen.

Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer: „Durch die Schreibabyberatung erhalten junge Familien frühzeitig und unmittelbar Unterstützung. Um dem steigenden Beratungsbedarf gerecht zu werden, weiten wir gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Hamburg das bestehende Angebot aus. Ziel ist, allen Kindern und ihren Familien in unserer Stadt einen guten Start zu ermöglichen. In den ersten Monaten werden die Grundlagen für Vertrauen und Bindung gelegt, die uns unser ganzes Leben lang tragen können.“

Ralf Slüter, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Hamburg: „Wir freuen uns auf die Aufgabe, die Schreibabyberatung Hamburg zu übernehmen. Dabei profitieren wir von der guten Arbeit der vorherigen Schreibaby-Sprechstunde, die uns den Übergang erleichtert hat.  Wenn Eltern verzweifeln, ist das schlecht für die Entwicklung des Kindes. Durch unsere langjährige Erfahrung in der frühen Eltern-Kind-Beratung können wir Eltern und Säuglingen früh helfen, damit Belastung minimiert und Entwicklung gelingen kann.“

 Stephanie Ganske, Leiterin der Schreibabyberatung Hamburg: „Wir suchen gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten, damit Eltern und Kinder sich wieder mehr entspannen können und die Beziehung gestärkt wird. Kindliche Signale und Bedürfnisse werden gemeinsam gedeutet und möglichst verstanden. Stärken bei den Eltern werden genutzt, damit sich alle beruhigen und wieder mehr Freude entwickeln können.“

 Umfassende Informationen von Eltern und anderen Betreuungspersonen über die Risiken des Schüttelns sowie frühzeitige Unterstützung in Krisensituationen, bspw. bei langanhaltend schreienden Säuglingen, leisten einen wichtigen Beitrag zur Prävention. Die neue Schreibabyberatung ist kostenfrei, auf Wunsch anonym und kann über folgende Wege kontaktiert werden:

Der Kinderschutzbund Landesverband Hamburg e.V.

Zentrum für junge Familien

Grelckstraße 36, 22529 Hamburg

Telefon: 040 4317948214

E-Mail: kontakt@schreibabyberatung-hamburg.de

Internet: www.schreibabyberatung-hamburg.de  

 Weiterführende Informationen stehen unter www.hamburg.de/familienwegweiser und www.hamburg.de/schreibabys/ zur Verfügung.

Zum Hintergrund

Anhaltendes Schreien gilt als Hauptauslöser für das gewaltsame Schütteln von Babys. Der häufigste Zeitpunkt für ein Schütteltrauma ereignet sich zwischen dem zweiten und fünften Lebensmonats eines Säuglings und überschneidet sich mit dem Hauptschreialter. Als Schütteltrauma bezeichnet man eine Hirnverletzung, die durch heftiges Schütteln von Babys und Kleinkindern verursacht wird. Durch das gewaltsame Schütteln wird das Gehirn im Schädel hin- und hergeworfen; Blutgefäße und Nervenbahnen können reißen.

Informationen für Eltern zum anhaltenden Schreien von Babys und richtigen Verhaltensweisen in solchen Situationen stellt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen unter www.elternsein.info/schreien/baby-schreit-viel/ bereit.

 Kontakt:

 Sozialbehörde

Wolfgang Arnhold, Pressesprecher

Telefon: 040/428 63 2889

E-Mail: pressestelle@soziales.hamburg.de 

Internet: www.hamburg.de/sozialbehoerde | Twitter, Facebook, Instagram: @sozialbehoerde

Der Kinderschutzbund Landesverband Hamburg e.V.

Maren Hofmeister, Pressesprecherin
Telefon: 040/43 29 27 31
E-Mail: hofmeister@kinderschutzbund-hamburg.de
Internet: www.kinderschutzbund-hamburg.de

Hamburg, 29.09.2022 – Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Hamburg wurde einstimmig Holger Stuhlmann zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger, Herbert Stelter, beendet seine Amtszeit und bleibt dem Kinderschutzbund als Mitglied verbunden. Holger Stuhlmann ist ehemaliger Leiter des Amtes für Familie in der Sozialbehörde und hat auch durch seine Tätigkeiten als Dezernent für Jugend und Familie in Harburg langjährigen Kontakt zum Kinderschutzbund in Hamburg.

„Holger Stuhlmann ist in der Hamburger Jugendhilfe sehr gut vernetzt und setzt sich seit Jahren für die Rechte der Kinder und Jugendlichen dieser Stadt ein. Wir freuen uns sehr über sein Engagement bei uns in den nächsten Jahren“ sagt Ralf Slüter, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes. „Gleichzeitig danken wir Herbert Stelter für seinen Einsatz. Gerade in den pandemiebedingt schwierigen letzten Jahren haben wir mit ihm einen souveränen und weitsichtigen Vorsitzenden gehabt, der uns mit Ruhe durch diese Zeit begleitet hat“.

Holger Stuhlmann: „Der Kinderschutzbund Hamburg trägt einen großen Teil dazu bei, die Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen in dieser Stadt zu verbessern. Dabei werden immer neue Projekte entwickelt, wie im Sommer das Schwimmprojekt, mit dem wir 60 Kindern das Schwimmen beibringen konnten. Ich freue mich darauf, die Entwicklung des Kinderschutzbundes zu begleiten.“

Der aktuelle Vorstand wurde auf der Mitgliederversammlung in seinen Ämtern entlastet: Anita Hüsemann, (Schriftführerin), Dr. Silke Pawils , Holger Reinberg (Kassenwart), Prof.Dr. Johannes Richter. Ehrenvorsitz: Prof. Dr. Wulf Rauer

Kontakt:

Presse: Maren Hofmeister Tel.: 432 927 – 31, hofmeister@kinderschutzbund-hamburg.de
Geschäftsführung: Ralf Slüter Tel.: 432 927 – 41, r.slueter@kinderschutzbund-hamburg.de

Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Hamburg

Platz der Kinderrechte, Sievekingdamm 3

20535 Hamburg

 

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein spenden- und zuwendungsfinanzierter, politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist der Der Paritätische.

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V. betreibt in Hamburg neben dem Elterntelefon zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben Hamburg weite Ehrenamtsprojekte.

Hamburg, 23.09.2022 – Zum Weltkindertag startet der Kinderschutzbund Landesverband Hamburg ein neues Angebot an Workshops zum Thema Kinderrechte für Kinder der dritten und vierten Klassen der Hamburger Grundschulen. Die Kinder lernen in ein bis zwei Projekttagen spielerisch die Kinderrechte kennen. Die beteiligungsorientierten Workshops haben das Ziel, Kinder zu befähigen, die Bedeutung der UN-Kinderrechtskonvention zu verstehen und auf ihre eigenen Lebenswelten zu beziehen. Die Kinder werden verstehen, was sie tun können, wenn ihre Rechte verletzt werden.

„Wir möchten mit dem Angebot der Workshops in die Lebenswelt der Schüler*innen gehen und gleichzeitig die Pädagog*innen vor Ort unterstützen, dem Thema Kinderrechte mehr Platz im Schulalltag zu geben“, sagt Ralf Slüter, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes. „Unser Ziel ist es, mit unterschiedlichen Methoden Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche zu schaffen und ihnen aufzuzeigen, wo die Kinderrechte in Schule, Familie und Freizeit von Bedeutung sind.“

Interessierte Lehrer*innen von dritten und vierten Klassen können sich ab sofort beim Team des Kinder- und Jugendrechtebüros des Kinderschutzbundes melden. Die ersten Workshops werden Anfang 2023 stattfinden, insgesamt sind 60 Workshops im nächsten Jahr geplant. In Absprache mit den jeweiligen Lehrer*innen werden ein bis zwei je fünfstündige Projekttage von den Fachkräften des Kinderschutzbundes im Klassenverbund durchgeführt. 

Kontakt:

Für Lehrer*innen: Maxie Schick und Katharina Jolmes, 040 / 43 29 27 – 53 oder -51, kinderrechtebuero@kinderschutzbund-hamburg.de

Presse: Maren Hofmeister Tel.: 432 927 – 31, hofmeister@kinderschutzbund-hamburg.de
Geschäftsführung: Ralf Slüter Tel.: 432 927 – 41, r.slueter@kinderschutzbund-hamburg.de

Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Hamburg

Platz der Kinderrechte, Sievekingdamm 3

20535 Hamburg

 

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein spenden- und zuwendungsfinanzierter, politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist der Der Paritätische.

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V. betreibt in Hamburg neben dem Elterntelefon zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben Hamburg weite Ehrenamtsprojekte.

Hamburg, 31. August 2022 – Das Elterntelefon des Hamburger Kinderschutzbundes unter dem Dach der Nummer gegen Kummer feiert in diesem Monat sein 20-jähriges Bestehen. Mehr als 1.300 Beratungsgespräche zu allen Fragen rund um die Entwicklung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen werden pro Jahr entgegengenommen. Die Gespräche sind anonym, kostenfrei und vertraulich.

„Dieser geschützte Rahmen ist wichtig. Nur so öffnen sich die Anrufenden und sprechen über Themen, die sie ihrem Umfeld nicht anvertrauen“ sagt Birgit Kärgel, Leiterin des Elterntelefons. „Die Unsicherheit der Eltern ist häufig groß. Die Themen reichen vom Säuglingsalter bis in die Phase der Pubertät und die Abnabelung vom Elternhaus. Auch Großeltern rufen an, wenn es Probleme mit ihren Kindern und Enkeln gibt. Alle denkbaren Fragen zur Erziehung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen sind beim Elterntelefon willkommen.“

Das ehrenamtliche Beratungsteam umfasst insgesamt 35 Personen mit ganz unterschiedlichen Lebenserfahrungen aus verschiedenen Berufsfeldern. Die meisten der BeraterInnen verfügen über sozialpädagogische oder psychologische Kompetenzen. Regelmäßige Fortbildungen, Supervisionen und Fachaustausch bilden ein stabiles Fundament für das große Aufgabenfeld am Elterntelefon.

Ralf Slüter, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Landesverband Hamburg: „Das Elterntelefon hat das Ziel, Stärken zu erkennen und gemeinsame Handlungswege zu entwickeln. Gerade in den letzten zwei Jahren wurde deutlich, wie herausfordernd die Pandemie für Familien ist. Durch die Beratung am Telefon trägt das Elterntelefon seit nun 20 Jahren wesentlich dazu bei, für Entlastung in den Familien zu sorgen.“ 

Die bundesweite Hotline ist montags bis freitags unter 0800 / 1110550 zwischen 9.00 und 19.00 Uhr zu erreichen.

Kontakt:

Maren Hofmeister Tel.: 432 927 – 31, hofmeister@kinderschutzbund-hamburg.de
Geschäftsführung: Ralf Slüter Tel.: 432 927 – 41, r.slueter@kinderschutzbund-hamburg.de

Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Hamburg

Platz der Kinderrechte, Sievekingdamm 3

20535 Hamburg

 

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein spenden- und zuwendungsfinanzierter, politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist der Der Paritätische.

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V. betreibt in Hamburg neben dem Elterntelefon zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben Hamburg weite Ehrenamtsprojekte.

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Der Kinderschutzbund LV Hamburg und Bäderland ermöglichen Schwimmkurse für Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren

In den Hamburger Sommerferien werden gut 60 Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren in insgesamt sechs Kursen das Schwimmen erlernen.  Diese Kinder hatten durch den Ausfall des Schulschwimmens während der Pandemie bisher keinen Zugang zum Wasser und es ist den Eltern aus verschiedensten Gründen nicht möglich gewesen, für das Nachholen zu sorgen. Der Kinderschutzbund Hamburg hat dieses Projekt initiiert mit dem Fokus auf sozial benachteiligte Kinder, die voraussichtlich keine Möglichkeit mehr haben, zeitnah in Kursen das Schwimmen zu erlernen.

„Die Kinder haben ein Recht auf Bewegung und Teilhabe, dazu gehört das Schwimmen als ganz elementare Kompetenz. Bewegung ist die Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung von Kindern.“ sagt Ralf Slüter, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Hamburg. „Wir möchten mit dieser Aktion besonders die Kinder unterstützen, in deren Altersgruppe die meisten Kinder schon schwimmen können. Corona hat auch hier viele Kinder abgehängt.“

In den Bäderland Bädern Rahlstedt, St.Pauli und Bramfeld werden die Kinder durch erfahrene Bäderland-Trainer mehrmals pro Woche an die Schwimmfähigkeit herangeführt. Ziel der Kurse sind Seepferdchen-Abzeichen, vereinzelt vielleicht sogar Bronze-Abzeichen. Fachkräfte des Kinderschutzbundes werden die Kinder auf den Wegen zum Schwimmbad begleiten und sie vor Ort unterstützen und motivieren.   

„Kinder zu sicheren Schwimmern auszubilden ist unsere wichtigste Aufgabe. Es ist uns ein besonderes Anliegen gemeinsam mit dem Kinderschutzbund gerade auch jene Kinder zu erreichen, die aufgrund ihrer Lebens- und Familienumstände oftmals weniger Chancen im Leben haben. Jedes einzelne Kind zählt, daher ist das ein großartiges Programm,“ bewertet Bäderland-Geschäftsführer Dirk Schumaier die Bedeutung der Kooperation.

Bäderland bietet in der eigenen Schwimmschule jährlich mehrere Hundert Schwimmkurse für Kinder in ganz Hamburg an. Darüber hinaus werden zehntausende Grundschüler jährlich im obligatorischen Schulschwimmunterricht ausgebildet. Auch die Schwimmsporttreibenden Vereine und Verbände sind in nahezu allen der 21 Hamburger Hallenbäder aktiv. Im Rahmen der Schwimmlernoffensive zum Nachholen corona-bedingter Ausfälle haben alle Akteure im Schulterschluss bereits gut 50% aller Ausfälle kompensiert, Unterrichte nachgeholt und Kinder zu sicheren Schwimmern gemacht

Kontakt:

Maren Hofmeister Tel.: 432 927 – 31, hofmeister@kinderschutzbund-hamburg.de
Geschäftsführung: Ralf Slüter Tel.: 432 927 – 41, r.slueter@kinderschutzbund-hamburg.de

Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Hamburg

Platz der Kinderrechte, Sievekingdamm 3

20535 Hamburg

 

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein spenden- und zuwendungsfinanzierter, politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist der Der Paritätische.

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V. betreibt in Hamburg neben dem Elterntelefon zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben Hamburg weite Ehrenamtsprojekte.

Michael Dietel

Bäderland Hamburg GmbH

Tel. 040 / 188 891 02   michael.dietel@baederland.de

www.baederland.de

Über Bäderland Hamburg:
Bäderland Hamburg ist der Betreiber aller öffentlichen Schwimmbäder, Thermen und Saunaanlagen in Hamburg. Mit rund 500 Mitarbeitern bedient das Unternehmen die Hamburger Nachfrage nach sportlichem Schwimmen, Schwimmen Lernen, Erholung, Wellness und Sauna. Mit einer Wasserfläche von über 46.000 qm und 25 Locations im gesamten Stadtgebiet ist Bäderland der flächenmäßig größte Freizeitanbieter der Hansestadt. Jährlich besuchen über vier Millionen Gäste die kleinen und großen Anlagen. Für ihre professionelle und couragierte Arbeit wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bäderland unter anderem mit dem Preis „Hamburger des Jahres 2018“ ausgezeichnet.

Aktuelles

Danke – Spendenaktion des NDR hilft uns, Kindern, Jugendlichen und Eltern in Corona Zeiten zu helfen

Die vier norddeutschen Landesverbände erhalten aus der großen „Hand in Hand für Norddeutschland“ rund 6 Mio. Euro, die nach Einwohnerzahl auf die Länder verteilt werden. Dieses Geld fließt in ganz spezielle Projekte, mit denen jetzt noch mehr Kindern und Jugendlichen geholfen werden kann, die unter der schwierigen Situation in der Corona-Pandemie besonders leiden.  „Wir sind total begeistert und freuen uns sehr über die großen Herzen der Norddeutschen und ihre riesengroße Spendenbereitschaft! Vielen herzlichen Dank! Wir haben schon viele Ideen, wie wir diese speziellen Spenden gemäß den Richtlinien des NDR einsetzen können. Wir werden gern über die Umsetzung berichten. Und wir sind dem NDR sehr dankbar für diese tolle Aktion!“ sagt der Geschäftsführer des Hamburger Kinderschutzbundes, Ralf Slüter. 

Die Spenden werden für spezielle Projekte verwendet, um die besonderen Benachteiligungen und Belastungen für Kinder, Jugendliche und Eltern während der Corona-Pandemie zu lindern. Gerade die Kinder, die sowieso in besonders herausfordernden Lebensverhältnissen leben, die z.B. in kleinen Wohnungen, mit vielen Geschwistern, ohne oder mit nicht ausreichender digitaler Ausstattung, deren Eltern unter den Belastungen der Corona-Pandemie besonders zu leiden haben und die sich deshalb zurzeit besonders überfordert fühlen, soll so geholfen werden. Die ständigen Projekte des Kinderschutzbundes Hamburg sowie seine Beratungseinrichtungen bleiben erhalten und bieten ihre ebenfalls z.T. spendenfinanzierten Angebote selbstverständlich auch weiterhin an.

Ihre Ansprechpartner:

Pressearbeit: presse@kinderschutzbund-hamburg.de
Christiane Straube Tel.: 432 927 – 36
Geschäftsführung: Ralf Slüter Tel.: 432 927 – 41

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein spenden- und zuwendungsfinanzierter, politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. Rund 450 Mitglieder, 100 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und rund 400 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist der Der Paritätische.

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V. betreibt in Hamburg neben dem Elterntelefon zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie fünf Hamburg weite Ehrenamtsprojekte und organisiert Kurse für Eltern mit und ohne Migrationshintergrund.

Pressemitteilung des NDR
Zeitraum der NDR Benefizaktion: 29. November bis 10. Dezember

NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ starten ab Montag, 29. November, ihr Engagement für die diesjährige NDR Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland: Hilfen für unsere Kinder“ zugunsten von Projekten und Angeboten des Kinderschutzbundes im Norden. Zwei Wochen lang informiert das Landesfunkhaus Hamburg in Hörfunk, Fernsehen und Online über Kinder und Jugendliche, die in Zeiten der Pandemie in psychische und soziale Schwierigkeiten geraten sind oder sogar innerfamiliäre Gewalt erlebt haben, und stellt Hilfsangebote des Kinderschutzbundes in Hamburg vor. Zudem werden ehrenamtliche Helferinnen und Helfer begleitet, die diese Angebote betreuen. Darüber hinaus rufen die Programme zum Spenden auf. Prominente wie Sky du Mont, Cornelia Poletto und Ingo Zamperoni unterstützen die Aktion. Der Erlös kommt zu 100 Prozent den Projekten und Angeboten der vier norddeutschen Landesverbände des Kinderschutzbundes zugute, die in diesem Jahr Partner der Benefizaktion sind.

 An drei Terminen sind die Reporter*innen von NDR 90,3 in der Stadt unterwegs, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln: am Mittwoch, 1. Dezember, ab 11.00 Uhr in der Rahlstedter Bahnhofsstraße, am Freitag, 3. Dezember, ebenfalls ab 11.00 Uhr in Harburg Am Sand (neben dem Wochenmarkt) und in Bergedorf am Montag, 6. Dezember, ab 9.00 Uhr an der Südseite des Bahnhofs am Weidenbaumsweg.

 Am Montag, 29. November, startet das Hamburger Stadtradio NDR 90,3 mit einer Spezialausgabe von „Treffpunkt Hamburg“. In der Sendung um 20.00 Uhr sind unter anderen Ralf Slüter, Geschäftsführer Kinderschutzbund Hamburg, und die Telefonseelsorgerin Birgit Kärgel zu Gast. Bis Freitag, 10. Dezember, sendet NDR 90,3 täglich Beiträge zum Thema. Unter anderem geht es dabei um Gewalt in Familien und die Hilfe des Kinderschutzbundes in solchen Fällen. Außerdem geht es um das Kinder- und Familienzentrum KiFaZ in Lurup und das Spielhaus Alsterdorf, in dem täglich für Kinder und Jugendliche gekocht wird.

 Das „Hamburg Journal“ im NDR Fernsehen zeigt täglich ab 19.30 Uhr Reportagen über die Projekte des Kinderschutzbundes in der Hansestadt. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Arbeit der zwei Hamburger Kinderschutzzentren, die „Frühen Hilfen“ in Eimsbüttel, die junge Eltern unterstützen, das KiFaZ in Lurup und das Familienteam Altona-West, das unter anderem die während der Pandemie gestiegene Mehrfachbelastung Alleinerziehender abfedern möchte. Ein Studiointerview mit der Leiterin des Kinderschutzzentrums Harburg, Birgit Ebers-Gößling, zum Thema „Gewalt in der Familie“ zeigt das „Hamburg Journal“ am Dienstag, 7. Dezember. 

Höhepunkt der Aktion ist der große Spendentag am Freitag, 10. Dezember. Den ganzen Tag über nehmen zahlreiche Prominente sowie NDR Mitarbeiter*innen telefonisch Spenden entgegen. Die kostenfreie Spendentelefonnummer von NDR 90,3 und „Hamburg Journal“ ist 0800 0 637 903.

 Für die Benefizaktion ist bei der Bank für Sozialwirtschaft ein Spendenkonto eingerichtet (IBAN: DE35 201 205 200 400 500 600; Empfänger: Kinderschutzbund im Norden).

Weitere Informationen zum Engagement von NDR 90,3 und dem Hamburg Journal unter www.NDR.de/903 und www.NDR.de/hamburgjournal

Weitere Informationen zur NDR Benefizaktion im Internet unter www.NDR.de/handinhand

Der Hamburger Kinderschutzbund präsentiert sein neues, von Jugendlichen bemaltes „Kinder- und Jugendrechte-Mobil“. Damit setzt der Kinderschutzbund den offiziellen Startschuss für sein neues Projekt, durch das Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ganz Hamburg intensiv mit den Kinderrechten vertraut gemacht werden sollen. Das „Kinder-und Jugendrechte-Mobil“ wird in allen Stadtteilen informieren und zum Mitmachen einladen. Der zweite Baustein wird ein Kinderrechte-Büro sein, das Kindern und Jugendlichen in zentraler Lage eine Anlaufstelle bietet, an die sie sich niedrigschwellig wenden können, wenn sie über ihre Rechte sprechen möchten.

„Kinder und Jugendliche sollen selbst die Möglichkeit haben, ihre Rechte zu kennen und sich für die Umsetzung einzusetzen. Und sie sollen wissen, an wen sie sich wenden können, wo sie Hilfe bekommen können, wenn sie sich in ihren Rechten beschnitten sehen.“ sagt Ralf Slüter, der Geschäftsführer des Kinderschutzbundes in Hamburg.

Mit dem Mobil sollen Kinder und Jugendliche direkt in ihren Lebensräumen, auf zentralen Plätzen, an Schulen und Kitas, Jugendzentren und Treffpunkten erreicht werden. Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche ihre Rechte kennen, sich für die Umsetzung einsetzen und wissen, mit wem sie, wenn sie sich in ihren Rechten verletzt sehen, vertraulich sprechen können und bei der Lösungssuche beraten und begleitet werden.

Das bunt gestaltete Mobil soll Aufmerksamkeit erregen und neugierig machen, um so mit Kindern und Jugendlichen, aber auch Eltern und anderen Erwachsenen ins Gespräch zu  kommen.

Kinder und Jugendliche werden weiter beteiligt

Schon die äußere Gestaltung des Mobils und sein Name „Kids-Mobil“ wurde unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entwickelt. Das Mobil ist im Innenraum bewusst noch nicht fertig ausgestattet. Auch im Mobil soll ein Raum sein, in dem Kinder und Jugendliche Lust haben, sich mit ihren eigenen Rechten zu beschäftigen. Der Innenraum soll deshalb einladend gestaltet sein und Materialien zur Information und für Diskussionen enthalten. Deshalb sollen Kinder und Jugendliche auch bei der weiteren Gestaltung einbezogen werden. Dies geschieht u.a. im Rahmen einer großen Postkartenaktion, mit der Kinder und Jugendliche gefragt werden: „Was wünscht Du Dir von einem Büro für Kinder- und Jugendrechte?“. Diese Postkarten werden ab sofort großflächig verteilt. Wer keine bekommt und trotzdem Ideen beitragen möchte, schreibt an  info@kinderschutzbund hamburg.de. Hier können auch weitere Postkarten bestellt werden.

Präsentation am Weltkinderkindertag auf dem Platz der Kinderrechte

Die Präsentation findet am 20.9.2021, dem Weltkindertag, auf dem Platz der Kinderrechte beim Kinderschutzbund Hamburg am Sievekingdamm statt. An diesem Tag soll erneut auf die besonderen Rechte, die Kinder und Jugendliche haben, hingewiesen werden. Die Rechte stehen den Kindern und Jugendlichen seit 30 Jahren zu und sind in der UN-Kinderrechtekonvention verankert. Gerade weil sie immer noch nicht im Grundgesetz aufgenommen worden sind, ist es wichtig, ihre Bedeutung immer wieder hervorzuheben und sie in der Gesellschaft zu verankern. Der Kinderschutzbund setzt sich seit vielen Jahren vehement dafür ein.

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Am 28.8.2021 findet in Hamburg der Tag der Familien statt. Der Kinderschutzbund ist an drei verschiedenen Orten mit tollen Angeboten präsent.

Von 13 bis 17 Uhr gibt es auf dem Platz der Kinderrechte am Sievekingdamm 3 im Bezirk Hamburg-Mitte spannende Aktionen und ein Rätsel zu den Kinderrechten, u.a. mit dem Virtuellen Museum. Eine Rollenrutsche, das lustige Schildkrötenrennen für Eltern und Kinder sowie Bewegungsspiele garantieren viel Spaß. Ballonfee Elli zaubert kostenlos witzige Ballonfiguren nach Wunsch. Eine kleine Ausstellung gewährt Einblicke in das ehrenamtliche Engagement unserer Pat*innen für geflüchtete Jugendliche und Familien vor dem Hintergrund der Themen „Migration, Flucht und Asyl“. Eltern können sich über die verschiedenen Beratungsangebote des Kinderschutzbundes informieren.

Außerdem auf dem Platz der Kinderrechte: Der Infostand des Landeselternausschusses (LEA) Hamburg, der offiziellen gesetzlichen Elternvertretung aller Hamburger Krippen, Kitas und der Nachmittags- und Ferienbetreuung an GBS-Schulen.

Im Bezirk Altona gestalten unser „KiFaZ Lurup“ und unser „Mädchentreff Lurup“ in Kooperation mit verschiedenen anderen Luruper Einrichtungen ebenfalls ein großes Familienfest. Es findet am Spielhaus Fahrenort, Fahrenort 55 in Hamburg-Lurup von 14 bis 19 Uhr statt. Von 14 bis 17 Uhr gibt es verschiedene attraktive Angebote für Familien wie z.B. Buttonmaschine, Schildkröten-Wettlauf, die Schnellzeichnerin Lucy Hobrecht wird Portraits von Eltern und ihren Kindern zeichnen, zwei Ballonkünstler von Ballonetti werden Skulpturen und Tiere formen. Von 18 bis 19 Uhr kann ein Kinder- und Familienkonzert der Band Fabelhaft mit dem Titel „Die Tanzenden Wanzen“ genossen werden.

Bei gutem Wetter findet im Jugendkunsthaus „Die Esche“, Eschelsweg 4 in Hamburg Altona im Rahmen eines Kooperationsprojektes von 10 bis 16 Uhr eine Graffiti-Aktion statt, bei der sieben Jugendliche die Gestaltung des neuen Kinderrechte-Mobils des Hamburger Kinderschutzbundes nach ihren Vorstellungen planen und durchführen. Kinder und Jugendliche können bei der Gestaltung zuschauen und Ideen beitragen, was in solch einem Kinderrechte-Mobil stattfinden sollte. Mitarbeiter*innen des Kinderschutzzentrums Hamburg werden am selben Ort oder bei schlechtem Wetter am Sievekingdamm 3 mit einer Spiel- und Malaktion zum Thema Kinderrechte vor Ort sein und für Fragen rund um Kinderrechte und die Arbeit des Kinderschutzzentrums zur Verfügung stehen.

An allen Standorten gelten die dann aktuellen coronabedingten Hygieneregelungen.

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„Die Kinderrechte müssen deutlicher ins Grundgesetz!“ – Hochrangige Politiker*innen Hamburgs sprechen sich in Online-Podiumsdiskussion des Hamburger Kinderschutzbundes für Nachbesserungen des Regierungsentwurfs aus

 Am Donnerstagabend diskutierten hochrangige Politiker*innen und Heinz Hilgers, der Präsident des Bundeverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes, auf einer vom Hamburger Landesverband des Kinderschutzbundes veranstalteten Online-Podiumsdiskussion zum aktuellen Regierungsentwurf des Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes zur ausdrücklichen Verankerung der Kinderrechte. Die Kinderrechteorganisationen fordern seit Jahren, dass, wie in den UN-Kinderrechtskonvention vor über 30 Jahren vereinbart, Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden. Dafür ist eine Zweidrittelmehrheit notwendig. Der vorgelegte Kompromiss wird von vielen Fachleuten für nicht ausreichend bewertet, da er signifikant hinter dem bestehenden Gewährleistungsgehalt der UN-Kinderrechtskonvention, dem Artikel 24 der Grundrechtecharta (GRC) sowie hinter der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zurückbleibt.

Insbesondere Marcus Weinberg (familienpolitischer Sprecher der CDU) verteidigte den Regierungsentwurf des Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes zur ausdrücklichen Verankerung der Kinderrechte. „Der Schutz und die Entwicklung der Kinder erhalten damit eine klare grundgesetzliche Verantwortung.“ Dies genügt Dr. Melanie Leonhard (Sozialsenatorin, SPD) noch nicht. Sie machte deutlich, dass sie sich in den nächsten Wochen in Berlin dafür einsetzen wird, dass Kinder eigenständige Rechte haben sollen, ihre Interessen gegenüber dem Staat einzufordern. Besonders Dr. Till Steffen (Bündnis 90/Die Grünen) betonte immer wieder, dass er es für sehr wichtig hält, die richtigen Worte zu verwenden. Z.B. das Wort „angemessen“ sein einfach zu allgemein, denn z.B. bei jedem Bauvorhaben müssen die Interessen von diversen Interessengruppen „angemessen“ berücksichtigt werden, da würden die Interessen der Kinder keine besondere Beachtung erfahren. Sabine Boeddinghaus (Fraktionsvorsitzende, Die Linke), vertrat die Ansicht, dass die Gesellschaft immer noch eine sehr unterschiedliche Sicht auf die Kinder habe. Sie seien aber eben auch Subjekte und damit Träger von Rechten und -pflichten, deshalb müsse dies ausdrücklich im Grundgesetz festgehalten werden. Nur so könnten die Kinder auch ihr Recht einklagen. Und man müsse sie wirklich ernst nehmen, was auch bedeuten könne, dass sie etwas wollen, was Erwachsene aus ihrer Sicht als nicht vernünftig bewerten würden. Auch Heinz Hilgers (Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes) forderte immer wieder die Partizipation der Kinder im Alltag zu verstärken. “Mangelnde Partizipation sei der beste Schutz für Täter! Indem Kinder beteiligt werden, gefragt werden, gehört werden, kann man sie am besten schützen!“.

Der Moderator, der Journalist Burkhard Plemper, ließ auch einen „erweiterten Expertenkreis“ zu Worte kommen. So gaben Hanna Adler und Trietze (Patricia Baron) vom Hamburger Büro für The Voice of Disconnected Youth – MOMO Einblicke in schwierige Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen, die die Verbindung zu ihrem Elternhaus und auch der Jugendhilfe verloren haben und erläuterten die Beteiligungsmöglichkeiten aus ihrer Sicht.

Viola Riedel und David Korte vom Landeselternausschuss Hamburg äußerten die Sorge, dass der Staat mit seinen machtvollen Institutionen zukünftig noch mehr bestimmen könnte, was richtig ist und damit Elternrechte  eingeschränkt werden würden.

Für Björn Redmann vom Bundesnetzwerk Ombudschaft Kinder u. Jugendhilfe wäre die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz ein absolut wichtiges Signal, das sowohl Kindern als auch Eltern mehr Möglichkeiten gäbe, gegen den Staat die Rechte der Kinder, zum Beispiel auf Bildung, einzuklagen.

Zum Schluss hatte das Publikum die Möglichkeit, an einer Online-Umfrage teilzunehmen und damit seine Meinung kund zu tun. Nur 22% sprachen sich dafür aus, dass die Abgeordneten dem vorliegenden Entwurf zustimmen sollen, 78% wünschen sich eine Ablehnung des aktuellen Entwurfs.

Zu der Veranstaltung hatten sich über 200 Personen, überwiegend aus fachpolitischen Kreisen, angemeldet. Ralf Slüter, der Geschäftsführer des veranstaltenden Kinderschutzbundes Hamburg: „Die Veranstaltung hat unsere Erwartungen deutlich erfüllt. Wir werden das Format „Wortwechsel“, in dem zu aktuellen Kinderschutz- und Kinderrechtethemen mit kompetenten Gesprächspartner*innen diskutiert wird, in unregelmäßigen Abständen weiterführen. Wir wollen einen Beitrag zur fachpolitischen Meinungsbildung leisten.“

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Kinderschutzbund hat Handysammelboxen aufgestellt. Rohstoffe werden wiederverwertet. Einnahmen werden für Traumatherapien für Kinder verwendet.

Jeden Tag werden in Hamburg drei Kinder aus ihren Familien genommen, da sie dort Schlimmes erlebt haben und nicht weiter sicher und gesund leben können. Die Kinder- und Jugendpsycholog*innen des Hamburger Kinderschutzbundes helfen solchen Kindern im Rahmen einer Traumatherapie, das Erlebte zu verarbeiten und einen Weg zu finden, wieder Vertrauen zu Menschen aus ihrem Umfeld zu fassen. Solche Therapien können nur durch Spenden finanzieren. Helfen Sie diesen Kindern, in dem Sie uns Ihr altes Handy spenden und sorgen Sie so z.B. dafür, dass ein Junge oder ein Mädchen nach der Therapie wieder am normalen Leben teilnehmen kann!

Wir geben die Handys an Teqcycle, den Partner der Stiftung It´s for Kids, zum Recyclen der Rohstoffe weiter. Die daraus entstehenden Einnahmen fließen zu 100% in unsere Projekte. So tun Sie nicht nur etwas für die Kinder, sondern schonen auch die Umwelt. Schließlich enthalten Handys wertvolle Rohstoffe, die nicht vergeudet werden sollten.

So können Sie mitmachen:

Löschen Sie von dem alten Handy die Daten, entfernen SIM- und Speicherkarte, sowie, wenn möglich, den Akku, und schicken Sie es dann an unsere Geschäftsstelle am Sievekingdamm 3 oder werfen es in eine unserer Sammelboxen an folgenden Standorten:

DKSB Geschäftsstelle          Sievekingdamm 3

Budni                                      Saseler Markt 14 a

Haspa                                      Lesserstr. 150

Alnatura                                 Wandsbeker Markt 2

Sobald wir erste Erfahrungen gesammelt haben, werden wir weitere Sammelboxen aufstellen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, eine Box für uns in Ihren Geschäftsräumen aufzustellen, melden Sie sich gern.

Hamburg, 19.11.2020

Internationaler Tag der Kinderrechte am 20. November: „Ein Klaps auf dem Po hat noch niemandem geschadet“?

Vor 20 Jahren, am 8. November 2000, trat in Deutschland das Recht jedes Kindes auf gewaltfreie Erziehung in Kraft. Trotz positiver Trends sehen viele Menschen in Deutschland körperliche Bestrafung weiter als angebracht an. Das zeigt eine neue repräsentative Studie von Forscherinnen und Forschern der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm um den renommierten Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. med. Jörg Fegert im Auftrag von Kinderschutzbund und UNICEF.

So ist jeder Zweite noch immer der Auffassung, dass ein Klaps auf den Hintern noch keinem Kind geschadet habe. Jeder Sechste hält es sogar für angebracht, ein Kind zu ohrfeigen.

„20 Jahre nach der Gesetzesänderung bleiben Herausforderungen“, sagt Ekin Deligöz, Vizepräsidentin des Kinderschutzbundes. „Denn das Recht jedes Kindes auf gewaltfreie Erziehung geht weit über den Verzicht auf körperliche Bestrafungen hinaus. Es ist eine Frage der gesellschaftlichen Haltung. Die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ist ein längst überfälliger Schritt, um die Rechte der Kinder auf Schutz, Förderung und Beteiligung zu stärken.“

Insbesondere das Ausmaß und die negativen Folgen psychischer Gewalt gegen Kinder werden bis heute unterschätzt.

„Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass auch Strafen mit Nicht-Achtung, Liebesentzug oder auch Herabsetzung von Kindern Formen der Gewalt sind. Hier besteht noch viel Aufklärungsbedarf für einen Bewusstseinswandel“, sagt Ralf Slüter, Geschäftsführer des Hamburger Kinderschutzbundes.

Seit der Jahrtausendwende ist der Anteil der Menschen, die Gewalt anwenden bzw. als angebracht ansehen, zwar insgesamt gesunken. In den Jahren von 2016 bis 2020 stagnieren die Zahlen aber. Die Akzeptanz von körperlicher Bestrafung hat damit ein Plateau erreicht. Insbesondere leichtere Körperstrafen bleiben bei einem Teil der deutschen Bevölkerung weiter verbreitet.

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Die Zustimmung zu Körperstrafen bei Kindern ist bei Männern größer als bei Frauen. So stimmen Männer dem Klaps auf den Hintern mit 57,8 Prozent häufiger zu als Frauen mit 47,1 Prozent.
    Je älter die Befragten sind, desto seltener lehnen sie Körperstrafen ab. So lehnen 55,4 Prozent der Befragten unter 31 Jahren den Klaps auf den Hintern ab, verglichen mit 34,7 Prozent der Befragten über 60 Jahren.
  • Wer Gewalt erfahren hat, akzeptiert sie eher in der Erziehung. Teilnehmende, die selbst als Kind Körperstrafen und emotionale Gewalt erlebt haben, stimmen Körperstrafen in der Erziehung eher zu als Menschen, die ohne Gewalt groß geworden sind. So ist die Wahrscheinlichkeit, der Aussage „Ein Klaps auf den Hintern hat noch keinem Kind geschadet“ zuzustimmen, bei der Gruppe, die selbst Körperstrafen in der Kindheit erlebt hat, fast 16-mal so hoch wie bei Menschen, die keine Körperstrafen erlebt haben. Haben sie emotionale Gewalt erfahren, ist die Wahrscheinlichkeit doppelt so hoch.

Die Studie selbst kann unter www.dksb.de abgerufen werden.

Ihr Ansprechpartner:

Ralf Slüter, Geschäftsführung, Tel.: 432 927 – 41
presse@kinderschutzbund-hamburg.de

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Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist Der Paritätische.

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., betreibt in Hamburg zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben hamburgweite Ehrenamtsprojekte.

Hamburg, 30.10.2020

Kinderschutzbund Hamburg begrüßt Berücksichtigung der Kinderrechte bei den neuen Corona-Regelungen – alle Angebote werden aufrechterhalten

Der Kinderschutzbund Hamburg begrüßt ausdrücklich, dass die Kitas und Schulen während der neuen Corona-Regelungen geöffnet bleiben. So lange wie möglich muss verhindert werden, dass Kinder und Jugendliche erneut zu Hause bleiben müssen. Es ist für die Entwicklung von Kindern von elementarer Bedeutung, dass Kinder sich ausreichend bewegen können, mit anderen Kindern spielen können und fachlich kompetent angeleitet und beschult werden. Dies leitet sich auch ausdrücklich aus den Kinderrechten auf Bewegung, soziale Kontakte und Bildung der UNO Kinderrechtskonventionen ab. Im Frühjahr, als die Kinder über Wochen nicht zur Schule bzw. zur Kita gehen konnten, haben die familiären Belastungen deutlich zugenommen. Dies darf nicht noch einmal in Kauf genommen werden. In diesen schweren Zeiten ist es gut, dass Lehrer*innen und Erzieher*innen für die Kinder da sind, um die man sich besondere Sorgen machen muss. „Wir sind den Lehrer*innen und Erzieher*innen wirklich dankbar, dass sie in dieser Zeit für die Kinder und Jugendlichen zuständig bleiben!“ sagt Ralf Slüter, der Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Hamburg e.V..

„Am Elterntelefon erreichen uns seit März durchschnittlich sechs Mal so viele Anrufe wie in der Zeit vor Corona.“ Unter der Nummer 0800 / 1110550  können Eltern sich kostenlos und anonym zu allen Fragen rund um Kinder, Jugendliche und Familien beraten lassen. Auch die anderen Angebote des Kinderschutzbundes zur Unterstützung der Familien in Hamburg (Erziehungsberatungsstelle, Kinderschutzzentren, Kinder- und –Familienzentren, Frühe Hilfen Beratungen, Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Elternkurse und Patenschaftsprojekte) hält der Kinderschutzbund weiterhin aufrecht.

Ihr*e Ansprechpartner*in:

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Christiane Straube Tel.: 432 927 – 36 oder 0151 22649066
Geschäftsführung: Ralf Slüter Tel.: 432 927 – 41

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Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist Der Paritätische.

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., betreibt in Hamburg zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben hamburgweite Ehrenamtsprojekte.

Hamburg, 11.09.2020

Flüchtlingsaufnahme aus Moria: Senat muss sich eindeutiger positionieren!

Der Hamburger Kinderschutzbund fordert den Senat auf, sich auf Bundesebene ausdrücklich auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria in Deutschland einzusetzen. Für eine europäische Lösung bleibt keine Zeit.

Nach den Bränden in Europas größtem Flüchtlingslager Moria sind 12600 Menschen – darunter über 7000 Kinder und Jugendliche – ohne Obdach und übernachten schutzlos auf Straßen und in Wäldern der Insel Lesbos.

„Jetzt ist endgültig sofortiges Handeln gefragt: Hamburg und viele andere Bundesländer sind aufnahmebereit und müssen darauf drängen, auf Bundesebene endlich den Weg für die Aufnahme frei zu machen. Es bleibt keine Zeit, auf eine umfassende multilaterale Lösung zu warten.“, erklärt Ralf Slüter, Geschäftsführer des Hamburger Kinderschutzbundes.

Allen voran den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen sowie den Familien muss endlich eine stabile, menschenwürdige Perspektive geboten werden. Aktuell können noch nicht einmal die Grundbedürfnisse erfüllt werden. Das Kindeswohl wird hochgradig missachtet. Der Kinderschutzbund sorgt sich um tausende Kinder und Jugendliche, die hilflos ihrem Elend überlassen sind.

Ralf Slüter fügt hinzu: „Hamburg muss jetzt gegenüber dem Bund klar angeben, welches Kontingent aufgenommen werden kann. Gerade für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge stehen aktuell Plätze in Jugendwohnungen frei und auch Wohnunterkünfte als Notfallstandorte für Familien stehen zur Verfügung.“

Der Kinderschutzbund steht bereit, die Integration der neu ankommenden Flüchtlinge mit seinen Projekten aktiv zu unterstützen. Insbesondere stehen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge private Vormünder*innen zur Verfügung, um die jungen Menschen von Anfang an umfassend zu unterstützen.

Ihr*e Ansprechpartner*in:

Ralf Slüter, Geschäftsführer: Tel. 432 927 – 41
Kerstin Haedge, Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Geflüchtete: Tel: 432 927 – 42

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Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist Der Paritätische.

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., betreibt in Hamburg zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben hamburgweite Ehrenamtsprojekte.

 

Hamburg, 24.08.2020

42 holografische Figuren im Virtuellen Museum für Kinderrechte
Der Kinderschutzbund Hamburg präsentiert ein neuartiges Medium, um auf Kinderrechte – gerade auch in Zeiten von Corona – aufmerksam zu machen

Der Kinderschutzbund Hamburg e.V. präsentiert am

Samstag, 29. August 2020 um 11.15 Uhr auf dem Platz der Kinderrechte im Rahmen des „Hamburger Familientages“ das „Virtuelle Museum der Kinderrechte“.

Ziel dieses Virtuellen Museums ist es, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene motiviert werden, sich mit den Kinderrechten zu beschäftigen. Nur wer seine Rechte kennt, kann auch von ihnen Gebrauch machen! Ralf Slüter, Geschäftsführer Kinderschutzbund Hamburg: „Das virtuelle Museum mit den insgesamt 42 Figuren schafft eine besondere Aufmerksamkeit für unser wichtiges Anliegen. Gerade jetzt während der Corona-Pandemie darf man die Kinder nicht aus den Augen verlieren. Für sie haben die Einschränkungen häufig eine ganz andere Bedeutung als für ihre Eltern oder für andere Erwachsene.“

Nach dem Herunterladen einer App erscheint auf dem Sockel des Virtuellen Museums zu jedem der 42 Rechte der UN-Kinderrechtskonvention eine faszinierende holografische, z.T. in Bewegung befindliche Figur  und der Text des jeweiligen Kinderrechte-Artikels. Man kann die Figur in 3D wahrnehmen und sich um sie herumbewegen.

Die Präsentation findet im Rahmen des Familienfestes des Hamburger Kinderschutzbundes (Programm s. hier) statt. Dieses Familienfest ist eines der rund 60 dezentralen und digitalen Angebote des diesjährigen

Hamburger Familientages, der am 29.08.2020 um 11.00 Uhr ebenfalls auf dem Platz der Kinderrechte von der Staatsrätin der Sozialbehörde Petra Lotzkat , einem Vertreter der Handelskammer und dem Geschäftsführer des Kinderschutzbundes eröffnet wird.

Kinder und Jugendliche haben an diesem Tag u.a. die Möglichkeit, an einem Preisrätsel zum Virtuellen Museum teilzunehmen.

Der Kinderschutzbund ist seit 17 Jahren Mitveranstalter des am letzten Augustwochenende stattfindenden Hamburger Familientages, der normalerweise in den Räumen der Handelskammer und im Rathausinnenhof stattfindet. Neben der Sozialbehörde als Hauptveranstalter sorgt peeng e.V. für das kulturelle Programm und der Kinderschutzbund ist verantwortlich für die Organisation der Informationsbörse. Wegen der Corona-Pandemie haben die Organisatoren ein dezentrales und digitales Konzept entwickelt, so dass die Träger ihre Angebote für Kinder und Familien vor Ort oder digital präsentieren können.

Die Idee und Umsetzung für das Virtuelle Museum stammt von der Werbeagentur SAINT ELMO`S Hamburg, die dem Kinderschutzbund Hamburg e.V. dieses innovative Medium geschenkt hat, damit so auf außergewöhnliche Art Kinder auf ihre Rechte aufmerksam gemacht werden können. Die Figuren wurden von 42 namhaften Künstler*innen wie unter anderem Erwin Wurm, 1010, Björn Holzweg, Doppeldenk und von den renommiertesten 3D Studios Europas erschaffen und dem Projekt zur Verfügung gestellt.

Ihr*e Ansprechpartner*in:

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Geschäftsführung: Ralf Slüter Tel.: 432 927 – 41

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Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., betreibt in Hamburg zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben hamburgweite Ehrenamtsprojekte.

Hamburg, 29.04.2020

30.04.2020 Tag der gewaltfreien Erziehung:
Gerade in Zeiten von Corona sind wir alle besonders gefordert

Zum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30.04.2020 fordert der Kinderschutzbund Landesverband Hamburg, gerade jetzt während der Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Krise die Hamburgerinnen und Hamburger auf, bei Kindern jeden Alters besonders sensibel Anzeichen von Gewalt und Missbrauch wahrzunehmen und angemessen zu reagieren.

„Gewalt hat viele Gesichter. Kinder und Jugendliche können körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt erleiden, das fängt schon mit dem berühmten Klaps an. Auch Vernachlässigung und mangelnde Unterstützung sind eine passive Form von Gewalt“, sagt Ralf Slüter, Geschäftsführer des Landesverbandes Hamburg. „In all diesen Bereichen gibt es hohe Dunkelziffern. Wir müssen davon ausgehen, dass schätzungsweise jedes vierte Kind im Laufe des Heranwachsens Gewalt erlebt – in unterschiedlicher Intensität und Dauer.“

Kinder und Jugendliche haben seit dem Jahr 2000 das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind verboten. Dennoch erleben viel zu viele Kinder weiterhin verschiedene Formen von Gewalt, in der Familie, im sozialen Umfeld, in Kitas, Schulen oder anderen Einrichtungen. Durch die aktuellen Schul- und Kitaschließungen und die Kontaktbeschränkungen sind Kinder und Jugendliche zu Hause besonders stark gefährdet. „Einem verstärkten Risiko, Gewalt zu erfahren, sind gegenwärtig auch Kinder und Jugendliche ausgesetzt, deren Lebensmittelpunkt die Straße ist. Mangels eines angemessenen Angebots an Notschlafplätzen haben sie häufig keine andere Wahl, als bei ihnen fremden Personen zu übernachten.“ betont Dr. Johannes Richter, Vorstand im Kinderschutzbund Hamburg (1). Nachbarn, Freunde oder Bekannte sollten sich ggf. nicht scheuen, das Gespräch zu suchen oder sich beim Kinderschutzbund Rat zum weiteren Vorgehen zu holen.

„Wir wissen aus Erfahrung, dass Familienmitglieder sich während der Eskalation, z.B. an Feiertagen, häufig nicht trauen, die Wohnung zu verlassen, z.B. aus Scham oder aus Angst vor den Folgen. Erst Tage später fallen dann Betreuungspersonen z.B. in der Kita oder der Schule Anzeichen von körperlicher oder seelischer Gewalt auf. Dies fällt im Moment weg.“ Deshalb ist es so wichtig, dass auch Nachbarn z.B. auf Schreie o.ä. reagieren und den Kinderschutzbund, die Polizei oder das Jugendamt anrufen.

Gewalt in der Familie überträgt sich oft von Generation zu Generation und wird als individuelles Defizit oft missverstanden. „Uns ist es ganz wichtig, Familien dabei zu unterstützen, ihre Kinder gewaltfrei erziehen zu können. Dafür bieten wir Unterstützung, z.B. am Elterntelefon, in der Beratung in den Kinderschutzzentren und in unserer Erziehungsberatungsstelle und vorbeugend mit unseren Beratungsangeboten der Frühen Hilfen sowie mit unseren „Starke Eltern Starke Kinder®“-Kursen für Eltern, die aktuell sogar online stattfinden.“, betont Ralf Slüter. „Dabei ist es uns ganz wichtig, niemanden zu verurteilen, sondern gemeinsam neue Wege für schwierige Erziehungssituationen zu finden.“

Der Tag der gewaltfreien Erziehung wird in Deutschland seit 2004 begangen. Er soll daran erinnern, dass die gesamte Gesellschaft die Verantwortung für das gewaltfreie Aufwachsen von Kindern trägt. Zudem soll er Eltern ermutigen, ihr Ideal einer gewaltfreien Erziehung Wirklichkeit werden zu lassen und sich aktiv darum zu kümmern.

(1)Johannes Richter ist Professor an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie in Hamburg und ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Hamburger Kinderschutzbundes.

Ihr*e Ansprechpartner*in:

Pressearbeit: presse@kinderschutzbund-hamburg.de
Ralf Slüter, Geschäftsführer Tel.: 432 927 – 41
Christiane Straube Tel.: 432 927 – 36

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Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist Der Paritätische.

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., betreibt in Hamburg zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben hamburgweite Ehrenamtsprojekte.

DKSB LV Hamburg

Hamburg, 19.03.2020

WENN FAMILIE +ARBEITEN+LERNEN AM SELBEN ORT STATTFINDET

Der Kinderschutzbund Hamburg erhöht die Anzahl der Berater+innen am Elterntelefon

„Wir sind für Familien da – auch und gerade in kritischen Zeiten!“ sagt Ralf Slüter, Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes in Hamburg, „und die Corona-Krise kann zu belastenden und krisenhaften Situationen in Familien führen.“. Durch die mit der Corona-Krise verbundenen Einschränkungen wie Kita- und Schulschließungen, Spielplatzsperrungen, Reduzierung von Sozialkontakt auf das Allernötigste leben viele Familien jetzt in ihren Wohnungen z.T. auf engem Raum miteinander. Die Kinder sollen trotzdem für die Schule lernen, brauchen aber auch Bewegung und Beschäftigung. Wenn dann noch die Eltern im Homeoffice arbeiten, sich konzentrieren und ggf. mit Termindruck bestimmte Aufgaben erledigen müssen, kann die Situation in Familien eskalieren und manchmal sogar entgleisen. Der Kinderschutzbund bietet Familien, die Fragen haben oder nicht mehr weiterwissen Unterstützung durch das „Elterntelefon“ an: Unter der Telefonnummer 0800 / 1110550 können Eltern sich montags bis freitags zwischen 9.00 Uhr und 19.00 Uhr Hilfe holen. Zusammen mit den Eltern entwickeln erfahrene und speziell ausgebildete Beraterinnen oder Berater Lösungsideen für das Zusammenleben in besonderen Lebenssituationen. Anonym und ohne Zeitdruck.  Die Ratsuchenden bekommen Verhaltenstipps für akute Krisensituationen, Handlungsempfehlungen für den Alltag zuhause und die Möglichkeit, sich Unterstützung und Rat in Erziehungsfragen zu holen. Letztendlich dient die Beratung dazu, Eltern, vor allem in dieser besonderen Situation, zu entlasten, ihnen Wege zur Entspannung aufzuzeigen und sie zu stärken.

Der Kinderschutzbund erwartet, dass die Anrufe beim Elterntelefon in den nächsten Wochen stark zunehmen. Deshalb werden vier weitere qualifizierte Sozialpädagoginnen am Telefon für Fragen und Beratungsgespräche rund um das Familienleben bereitstehen.

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Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., betreibt in Hamburg zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben hamburgweite Ehrenamtsprojekte.

 

DKSB LV Hamburg

Hamburg, 18.03.2020

HAMBURG HAT PLATZ – Verpflichtung zur Aufnahme von minderjährigen Geflüchteten aus Griechenland in den Koalitionsvertrag

Zwei Wochen nach der Bürgerschaftswahl hat sich die SPD entschieden, erneut ein Bündnis mit den Grünen eingehen zu wollen. Die Koalitionsgespräche sollen in dieser Woche beginnen. Zu diesem Anlass fordert der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., die beiden Parteien ausdrücklich dazu auf, sich im Koalitionsvertrag verbindlich zur Aufnahme geflüchteter minderjähriger Geflüchteter aus Griechenland zu verpflichten.

Am 04. März hatte Innensenator Andy Grote (SPD) in einem Brief an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) diese Bereitschaft noch erneut bekräftigt und erklärt, dass die Stadt Hamburg gut auf die Ankunft neuer Menschen vorbereitet sei. Zu dem Zeitpunkt war das allerdings noch als ein theoretisches Zugeständnis zu betrachten, weil die Bundesebene noch immer keine klare Aufnahmebereitschaft signalisiert hatte.

Am 07. März hat der Bundeskoalitionsausschuss jedoch nach monatelanger Zurückhaltung endlich zugesagt, Griechenland durch die Aufnahme geflüchteter Kinder und Jugendliche zu unterstützen: Deutschland sei bereit, an der Aufnahme von bis zu 1.500 Kindern mitzuwirken. Das Land wolle einen „angemessenen“ Anteil der minderjährigen Flüchtlinge aufnehmen, wenn auch andere EU-Staaten gleiches erklärten und eine „Koalition der Willigen“ entstehe. In den Augen von SPD und CDU kommen allerdings nur Kinder und Jugendliche, die als „besonders bedürftig“ gelten, für eine Aufnahme in der EU in Frage: Die festgelegten Kriterien besagen, dass die Betroffenen unbegleitet, schwer erkrankt und unter 14 Jahren sein müssen, größtenteils handele es sich um Mädchen.

Die Stadt Hamburg verfügt über ausreichende Versorgungskapazitäten und sieht sich laut Andy Grote gut auf neu ankommende Menschen vorbereitet. Diese Haltung muss der neue Senat jetzt schleunigst in die Tat umsetzen und sich schon im Koalitionsvertrag zur Aufnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen aus den griechischen Lagern verpflichten.

Auch sollte sich Hamburg gegenüber dem Bund dafür einsetzen, nicht ausschließlich Kinder und Jugendliche aufzunehmen, die den Kriterien der Bundesregierung für den Befund „besonders bedürftig“ entsprechen. Die Situation in den griechischen Flüchtlingslagern ist für jeden Menschen, erst recht für jedes Kind und jeden Jugendlichen, unzumutbar. Sie widerspricht allen Regeln und Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention und es ist zynisch, hier je nach Bedürftigkeit zu unterscheiden. Auch über 14-Jährige, die unbegleitet fliehen, sind unfraglich immensen psychischen Belastungen und körperlichen Gefahren ausgesetzt und müssen sofort geschützt werden.

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Pressearbeit: presse@kinderschutzbund-hamburg.de
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Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., ist ein politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt den hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist Der Paritätische.

Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., betreibt in Hamburg zwei Kinderschutzzentren, eine Erziehungsberatungsstelle, zwei Kinder- und Familienzentren, mehrere „Frühe Hilfe“-Einrichtungen, drei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie sieben hamburgweite Ehrenamtsprojekte.