Über Uns

WER WIR SIND UND WOFÜR WIR STEHEN

UNSER LEITBILD

Lobby für Kinder Wir setzen uns für die Rechte aller Kinder und Jugendlichen auf gewaltfreies Aufwachsen und Beteiligung ein. Wir stärken sie bei der Entfaltung ihrer Fähigkeiten. Wir mischen uns zugunsten der Kinder ein – in der Bundes- und Landesgesetzgebung, bei Planungen und Beschlüssen in unseren Städten und Gemeinden.

Bessere Lebensbedingungen Wir fordern eine Verbesserung der materiellen Lebensbedingungen der Kinder und Familien, eine kinderfreundliche und gesunde Umwelt und gute Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Durch vielfältige praktische Angebote gestalten wir eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder mit.

Starke Eltern und starke Kinder Wir wollen starke, selbstbewusste Kinder. Deshalb unterstützen wir Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und in ihrem Alltag, z.B. durch Kurse, Beratung und praktische Entlastung.


Arbeitsweise: in gemeinsamer Achtung Ob im Umgang mit ratsuchenden Kindern und Eltern oder in Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mit Kooperationspartnern – wir arbeiten auf der Basis von gegenseitiger Achtung. Wir verfolgen das Arbeitsprinzip Hilfe zur Selbsthilfe, und wir entwickeln und sichern fachliche Qualität.

Viele Aktive – starker Verband Die besondere Stärke unseres Verbandes kommt aus dem freiwilligen Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger. In unseren Projekten und Einrichtungen arbeiten nicht bezahlte und bezahlte Kräfte eng zusammen. Wir sind demokratisch organisiert und tragen alle Beschlüsse gemeinsam.

Vorbeugen ist besser Wir unterstützen, entlasten und fördern Kinder und ihre Familien, bevor sie in Krisen und Probleme geraten.



UNSERE ORGANISATION

Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Hamburg e.V. ist ein politisch und konfessionell unabhängiger, gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Seit seiner Gründung im Jahr 1953 engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien in Hamburg. Die Mitglieder wählen den ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser setzt einen hauptamtlichen Geschäftsführer ein. 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 450 qualifizierte Ehrenamtliche sind für den Hamburger Kinderschutzbund aktiv. Er ist einer der 16 Landesverbände im Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband die größte Lobby für Kinder in Deutschland. Gemeinsamer Dachverband ist der Der Paritätische.




VORSTAND






UNSER TEAM IN DER GESCHÄFTSSTELLE


Sitz der Geschäftsstelle

DEUTSCHER KINDERSCHUTZBUND Landesverband Hamburg e.V.
Fruchtallee 15, 20259 Hamburg

Telefon: 040 / 432 927 – 0           Fax: 040 / 43 29 27 47
Email: info@kinderschutzbund-hamburg.de

Geschäftszeiten: Montag bis Donnerstag: 9.00 – 16.30 Uhr,
Freitag: 9.00 – 12.30 Uhr (ausgenommen an Feiertagen)


AUF EINEN BLICK

DER KINDERSCHUTZBUND HAT 450 Mitglieder, 89 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 450 qualifizierte Ehrenamtliche, die in den Aufgabenfeldern Elterntelefon, Vormundschaften, Patenschaften für unbegleitete minderjährige Geflüchtete, Patenschaften für geflüchtete Familien, Familienpaten, Familienmobil, Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung tätig sind

 

DER KINDERSCHUTZBUND IST TRÄGER VON PROJEKTEN, DIE die Lebenssituation von Kindern und Eltern verbessern, die Familie entlasten, der Armutsproblematik entgegenwirken, den Schutz von Flüchtlingskindern gewährleisten, der Diskriminierung von Migranten entgegenwirken, therapeutische und lebenspraktische Hilfen zur Verfügung stellen

 

DER KINDERSCHUTZBUND WILL die Grundrechte und Interessen der Kinder vertreten, Projekte des Kinderschutzes durchführen, Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Kinder ergreifen oder veranlassen, die öffentliche Meinung und das soziale Klima beeinflussen, Politik und Verwaltung zu kinderfreundlichen Entscheidungen anregen und bei der Planung und Durchsetzung solcher Entscheidungen beraten, durch Stellungnahmen, Broschüren und Ausstellungen die Öffentlichkeit informieren und somit auch vorbeugend tätig sein.

 

DER KINDERSCHUTZBUND IST ein eingetragener Verein, als gemeinnützig anerkannt, anerkannter Träger der freien Jugendhilfe, Mitglied im Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.

 

DER KINDERSCHUTZBUND FINANZIERT SICH vor allem durch Spenden und Zuwendungen der Stadt Hamburg und der Hamburger Bezirke, darüber hinaus durch Mitgliedsbeiträge, Bußgelder, Erlöse aus eigenen Veranstaltungen, wie z.B. Lotterien, und durch die Unterstützung von Fördervereinen und Stiftungen.

 

WIR BRAUCHEN IHRE MITHILFE durch Ihre Spende, durch Ihre Mitgliedschaft oder durch ehrenamtliche Unterstützung in den Projekten können Sie unsere Arbeit für benachteiligte Kinder in Hamburg unterstützten.

 


JAHRESBERICHTE




CHRONIK SEIT ÜBER 60 JAHREN

Nachfolgend können sie die gesamte Chronik des Kinderschutzbundes nachlesen.
Heute – 2015
2018 Die Vorbereitungen für ein neues „Kleines Kifaz“ laufen an – das Kinder- und Familienzentrum in Rissen soll für die Familien der Wohnunterkünfte Suurheid und Sieversstücken sowie für Familien aus dem Umfeld Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Familie werden. Die Eröffnung ist für den November 2018 vorgesehen.

2017 Im Kinderschutzzentrum Hamburg wird das Projekt „Kinderschutz und Schule“ weiter ausgebaut, so dass zusätzliche Ressourcen für die Qualifizierung von schulischen Kinderschutzfachkräften zur Verfügung stehen. Das Kinderschutzzentrum Harburg und die Beratungsstelle Frühe Hilfen Harburg bauen in Kooperation mit dem Jugendhilfeträger IN VIA das „Projekt Plus“ für die Unterstützung von geflüchteten Familien in Harburger Wohnunterkünften auf. Im Bezirk Mitte wird das Projekt „Mobile Frühe Hilfen in Wohnunterkünften“ weiter ausgebaut. Insgesamt ist der Kinderschutzbund mittlerweile in vier Unterkünften im Bezirk Hamburg-Mitte präsent. Das Kinderschutzzentrum Harburg und auch das Kinder- und Familienzentrum Lurup feierten 20-jähriges Bestehen. Der Hamburger Kinderschutzbund beschäftigt mittlerweile 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wird von insgesamt 450 Ehrenamtlichen unterstützt.

2016 Das Projekt „Vormundschaften“ wird personell erweitert. Das Projekt „Patenschaften für unbegleitete minderjährige Geflüchtete“ wird neu eingerichtet. Im Bezirk Eimsbüttel wird ein Frühe Hilfen Projekt in Zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete umgesetzt. Ab dem 1.10.2016 übernimmt Herr Ralf Slüter nach 20 jähriger Tätigkeit als Leiter des Kinderschutzzentrums Harburg die Geschäftsführung des Kinderschutzbundes Hamburg.

2015 Start des Projektes „Ehrenamt ermöglichen – Qualifizierung und fachliche Begleitung von Ehrenamtlichen zur Unterstützung von Flüchtlingsfamilien“.  Das Konzept für dieses Patenschaftsprojekt wird entwickelt und die erste Vorbereitungsschulung für 18 ehrenamtliche Pat*innen vorbereitet. Der Kinderschutzbund unterstützt die private Initiative „Babymobil“ durch die Auswahl und Schulung von Ehrenamtlichen und die Organisation des notwendigen Versicherungsschutzes.  Ziel der Initiative: Durchreisende geflüchtete Familien mit Säuglingen und Kleinkindern am Hamburger Hauptbahnhof mit dem Notwendigsten zu versorgen. Nach 37 Jahren Geschäftsführertätigkeit verabschiedet der Kinderschutzbund Hamburg Herrn Uwe Hinrichs in den Ruhestand.

2013 –2000
2009 – 2013 Übernahme der Trägerschaft des Kinder- und Jugendzentrums Alsterdorf. Weitere Stärkung der Frühe-Hilfen-Projekte, Ausweitung auf Iserbrook. Beginn des Projektes Familienbegleitung. Dank zweier Spendenaktionen des NDR können laufende Einrichtungen und Projekte gestärkt werden. Mit sehr unterschiedlichen Initiativen und Projekten wie den Bücherzwergen, einem Elternkurs für afghanische Familien, Bewegungs- und Sportangeboten für Jugendliche zur Gewaltprävention, Mobilen Frühen Hilfen, Koch- und Ernährungsangeboten werden Familien in den Hamburger Wohnunterkünften unterstützt, die einen besonders großen Hilfebedarf haben. Das Kinderschutzzentrum Harburg bildet an allen Grundschulen des Bezirkes Kinderschutzfachkräfte aus und entwickelt den Handlungsleitfaden “Kinderschutz an Schulen”. Aufgrund der flächendeckenden Einführung der Ganztagsbetreuung in Grundschulen werden die beiden Pädagogischen Mittagstische des Vereines nicht mehr durch die Stadt Hamburg gefördert. Die Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes führt zur Stärkung der Frühe-Hilfen-Angebote in den Bezirken Altona und Eimsbüttel.

2005 – 2009 Intensiver Ausbau der Frühe-Hilfe-Projekte. Verbindliche Kooperationsmodelle werden umgesetzt, wie z. B. das Modellprojekt “Frühe Hilfen Altona”, Umsetzung der Kampagne “Starke Familien-Gesunde Kinder” mit seinen Modulen “rundum willkommen”, “Enemene-Mu”, ” Familienpaten”, “Gesundheits-und Familienmobil”.Die Zusammenarbeit mit dem Bereich Gesundheit wird intensiviert, Familienhebammen werden in die Frühe-Hilfen-Projekte mit einbezogen. Das Kooperationsprojekt “Däumling” mit dem Kinderkrankenhaus Altona beginnt. Die Kinderschutzzentren übernehmen, aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz immer mehr Fortbildungsaufgaben für Fachleute der Stadt. Der Verein beschäftigte 60 Hauptamtliche und bindet 200 Ehrenamtliche in seine Arbeit mit ein.

2002 – 2005 Aufbau der Projekte “Frühe Hilfen” und “Vormundschaften für Hamburger Kinder”

1995 – 2002 Stärkung des ehrenamtlichen Engagements: In den Projekten “Vormundschaften für Flüchtlingskinder”, “Betreuter Umgang” und “Elterntelefon” werden Ehrenamtliche qualifiziert und fachlich begleitet. Ende 2002 sind 48 Haupt- und 150 qualifizierte Ehrenamtliche in den Arbeitsfeldern des Hamburger Kinderschutzbundes tätig.

2002 Im Rahmen des bundesweiten Projektes Starke Eltern – Starke KinderC werden Elternkursleiter ausgebildet, die den vom Kinderschutzbund entwickelten Elternkurs in sozialen Brennpunkten durchführen.

2001 Das Elterntelefon nimmt im September seine Beratungsarbeit auf.

2000 Präventive Hilfen werden zu einem weiteren bedeutenden Bestandteil der Hamburger Kinderschutzarbeit.

1999 – Gründung 1953
1999 Der Landesverband nimmt die Änderung des Kindschaftsrechtes zum Anlass, sein Projekt “Betreuter Umgang” zu entwickeln und umzusetzen.

1997 Im Januar wird das Kinderschutzzentrum Harburg, das in verbindlicher Kooperation mit einem Jugendhilfeverbund tätig ist, eröffnet.

1995 Eröffnung des Müttertreffs “AlleMal” in Lurup, der Ende 1996 zu dem Kinder- und Familienhilfezentrum Lurup ausgebaut werden kann.

1993 Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens erklärt der Landesverband die UN-Konvention über die Rechte des Kindes vorbehaltlos zur Grundlage seiner Arbeit. Durchführung der Fachtagung “Endstation Sehnsucht – zur Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Hamburg”, Beginn des Aufbaus des Projektes “Vormundschaften für Flüchtlingskinder”, das im Januar 1995 seine Tätigkeit aufnimmt.

1990 Beginn der Kampagne “Reiche Stadt – arme Kinder”: Der Landesverband macht auf die zunehmende Armutsproblematik von Familien in Hamburg aufmerksam. Eröffnung eines Mittagstisches zur täglichen Essensversorgung von Kindern in einem sozialen Brennpunkt.

1985 Durchführung der Fachtagung “Kinderschutz in Hamburg” in Kooperation mit dem Amt für Jugend. Dem Motto “Helfen statt Strafen” wird zum Durchbruch verholfen. Kontinuierlicher Ausbau der Beratungsstelle für Familien, aus der im April 1990 das Kinderschutzzentrum Hamburg entsteht.

seit 1982 Aufbau der Beratungsstelle für Familien: Professionelle Beratung zu den Themen Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und Kindesmissbrauch ist nun möglich.

seit 1979 Zunehmende Qualifizierung der Kinderschutzarbeit durch hauptamtliche Schulung und Anleitung von ehrenamtlichen Familienhelfern.

1979 Das internationale Jahr des Kindes verhilft dem Landesverband zu einem großen Aufschwung. Die Öffentlichkeitsarbeit kann intensiviert werden. Veröffentlichung von Stellungnahmen zu Grundsatzfragen der Familienpolitik wie Erziehen ohne Gewalt, Familienförderung, Stadtteilentwicklung (Wohnen / Spielplatzgestaltung / Verkehrsberuhigung)

1974 Einrichtung der ersten hauptamtlich besetzten Geschäftsstelle.

1973 – 1978 Mit Ehrenamtlichen wird die Aktion “Besuche ein Kind im Krankenhaus” durchgeführt.

1968 – 1979 Aufbau verschiedener Einrichtungen zur Betreuung von Kindern in sozialen Brennpunkten (Soziale Gruppenarbeit).

1959 Der Landesverband drängt auf die Auflösung der noch bestehenden Wohnlager und fordert angemessenen Wohnraum für die betroffenen Familien.

1958 Start der jährlichen Herbst- und Sommerferienaktion. Jährlich werden bis zu 180 Hamburger Kinder aus sozialen Brennpunkten in dänischen Gastfamilien untergebracht.

seit 1958 Aktion zur Unterhaltssicherung alleinstehender Mütter (Umfang ca. 450 Mütter jährlich). Initiierung der Unterhaltsvorschusskasse.

1953 Gründung des Kinderschutzbundes in Hamburg. Ca. 30 Mitglieder nehmen die ehrenamtliche Tätigkeit auf. Erste Arbeitsfelder sind Öffentlichkeitsarbeit zu den Themen: • Kindesvernachlässigung, unvollständige Familien, Schutz vor Gewaltverbrechen • Familienberatung und -betreuung in Einzelfällen • intensive Betreuung von Familien in Hamburger Wohnlagern