Kontakt | Spendenkonten | Vorstand | Impressum

Auf einen Blick



Geschäftsstelle



Leitbild



Ziele


Prinzipien



Arbeitsweisen



60 Jahre Chronik



Materialien



Bundesverband

60 JAHRE CHRONIK

 

1953

Gründung des Kinderschutzbundes in Hamburg.
Ca. 30 Mitglieder nehmen die ehrenamtliche Tätigkeit auf.

Erste Arbeitsfelder sind:
Öffentlichkeitsarbeit zu den Themen:
Kindesvernachlässigung, unvollständige Familien, Schutz vor Gewaltverbrechen
Familienberatung und -betreuung in Einzelfällen
intensive Betreuung von Familien in Hamburger Wohnlagern

seit 1958

Aktion zur Unterhaltssicherung alleinstehender Mütter (Umfang ca. 450 Mütter jährlich).
Initiierung der Unterhaltsvorschusskasse.

1958

Start der jährlichen Herbst- und Sommerferienaktion. Jährlich werden bis zu 180 Hamburger Kinder
aus sozialen Brennpunkten in dänischen Gast familien untergebracht.

1959

Der Landesverband drängt auf die Auflösung der noch bestehenden Wohnlager und fordert angemessenen
Wohnraum für die betroffenen Familien.

1968 - 1979

Aufbau verschiedener Einrichtungen zur Betreuung von Kindern in sozialen Brennpunkten (Soziale Gruppenarbeit).

1973 - 1978

Mit Ehrenamtlichen wird die Aktion "Besuche ein Kind im Krankenhaus" durchgeführt.

1974

Einrichtung der ersten hauptamtlich besetzten Geschäftsstelle.

1979

Das internationale Jahr des Kindes verhilft dem Landesverband zu einem großen Aufschwung. Die Öffentlichkeitsarbeit
kann intensiviert werden. Veröffentlichung von Stellungnahmen zu Grundsatzfragen der Familienpolitik wie Erziehen
ohne Gewalt, Familienförderung, Stadtteilentwicklung (Wohnen / Spielplatzgestaltung / Verkehrsberuhigung)


seit 1979

Zunehmende Qualifizierung der Kinderschutzarbeit durch hauptamtliche Schulung und Anleitung von ehrenamtlichen Familienhelfern.

seit 1982

Aufbau der Beratungsstelle für Familien: Professionelle Beratung zu den Themen Kindesmisshandlung,
-vernachlässigung und Kindesmissbrauch ist nun möglich.

1985

Durchführung der Fachtagung "Kinderschutz in Hamburg" in Kooperation mit dem Amt für Jugend. Dem Motto "Helfen
statt Strafen" wird zum Durchbruch verholfen. Kontinuierlicher Ausbau der Beratungsstelle für Familien, aus der im
April 1990 das Kinderschutzzentrum Hamburg entsteht.

1990

Beginn der Kampagne "Reiche Stadt - arme Kinder": Der Landesverband macht auf die zunehmende Armutsproblematik
von Familien in Hamburg aufmerksam. Eröffnung eines Mittagstisches zur täglichen Essensversorgung von Kindern in
einem sozialen Brennpunkt.

1993

Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens erklärt der Landesverband die UN-Konvention über die Rechte des Kindes
vorbehaltlos zur Grundlage seiner Arbeit. Durchführung der Fachtagung "Endstation Sehnsucht - zur Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Hamburg", Beginn des Aufbaus des Projektes "Vormundschaften für Flüchtlingskinder", das
im Januar 1995 seine Tätigkeit aufnimmt.


1995

Eröffnung des Müttertreffs "AlleMal" in Lurup, der Ende 1996 zu dem Kinder- und Familienhilfezentrum Lurup ausgebaut
werden kann.

1997

Im Januar wird das Kinderschutzzentrum Harburg, das in verbindlicher Kooperation mit einem Jugendhilfeverbund tätig
ist, eröffnet.

1999

Der Landesverband nimmt die Änderung des Kindschaftsrechtes zum Anlass, sein Projekt "Betreuter Umgang" zu entwickeln
und umzusetzen.

2000

Präventive Hilfen werden zu einem weiteren bedeutenden Bestandteil der Hamburger Kinderschutzarbeit.

2001

Das Elterntelefon nimmt im September seine Beratungsarbeit auf.

2002

Im Rahmen des bundesweiten Projektes Starke Eltern - Starke KinderC werden Elternkursleiter ausgebildet, die den vom Kinderschutzbund entwickelten Elternkurs in sozialen Brennpunkten durchführen.

1995 - 2002

Stärkung des ehrenamtlichen Engagements: In den Projekten "Vormundschaften für Flüchtlingskinder", "Betreuter Umgang"
und "Elterntelefon" werden Ehrenamtliche qualifiziert und fachlich begleitet. Ende 2002 sind 48 Haupt- und 150 qualifizierte Ehrenamtliche in den Arbeitsfeldern des Hamburger Kinderschutzbundes tätig.

2002 - 2005

Aufbau der Projekte "Frühe Hilfen" und "Vormundschaften für Hamburger Kinder"

2005 - 2009

Intensiver Ausbau der Frühe-Hilfe-Projekte. Verbindliche Kooperationsmodelle werden umgesetzt, wie z. B. das Modellprojekt "Frühe Hilfen Altona", Umsetzung der Kampagne "Starke Familien-Gesunde Kinder" mit seinen Modulen "rundum willkommen", "Enemene-Mu", " Familienpaten", "Gesundheits-und Familienmobil".Die Zusammenarbeit mit dem Bereich Gesundheit wird intensiviert, Familienhebammen werden in die Frühe-Hilfen-Projekte mit einbezogen. Das Kooperationsprojekt "Däumling" mit dem Kinderkrankenhaus Altona beginnt. Die Kinderschutzzentren übernehmen, aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz immer
mehr Fortbildungsaufgaben für Fachleute der Stadt. Der Verein beschäftigte 60 Hauptamtliche und bindet 200 Ehrenamtliche
in seine Arbeit mit ein.

2009 - 2013

Übernahme der Trägerschaft des Kinder- und Jugendzentrums Alsterdorf. Weitere Stärkung der Frühe-Hilfen-Projekte, Ausweitung auf Iserbrook. Beginn des Projektes Familienbegleitung. Dank zweier Spendenaktionen des NDR können laufende Einrichtungen und Projekte gestärkt werden. Mit sehr unterschiedlichen Initiativen und Projekten wie den Bücherzwergen, einem Elternkurs für afghanische Familien, Bewegungs- und Sportangeboten für Jugendliche zur Gewaltprävention, Mobilen Frühen Hilfen, Koch- und Ernährungsangeboten werden Familien in den Hamburger Wohnunterkünften unterstützt, die einen besonders großen Hilfebedarf haben. Das Kinderschutzzentrum Harburg bildet an allen Grundschulen des Bezirkes Kinderschutzfachkräfte aus und entwickelt den Handlungsleitfaden "Kinderschutz an Schulen". Aufgrund der flächendeckenden Einführung der Ganztagsbetreuung in Grundschulen werden die beiden Pädagogischen Mittagstische des Vereines nicht mehr durch die Stadt Hamburg gefördert. Die Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes führt zur Stärkung der Frühe-Hilfen-Angebote in den Bezirken Altona und Eimsbüttel.