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PRESSEMITTEILUNGEN

Hamburg, 26.04.2018

Keine Gewalt gegen Kinder - die umfassende Sicherstellung kindlicher Grundrechte geht alle an!

Anlässlich des "Tages der gewaltfreien Erziehung" am 30. April fordert der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., alle Institutionen und Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, das Grundrecht auf gewaltfreie Erziehung umfassend sicherzustellen.

"Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig." So steht es seit dem Jahr 2000 im § 1631 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Die Rechtsnorm gilt für alle Eltern und Fachkräfte, die das Kind pflegen, erziehen und beaufsichtigen.

Das Gesetz hat zweifellos zur Schärfung des gesellschaftlichen Bewusstseins beigetragen. Zugleich gehören Gewalterfahrungen auch heute noch zum Lebensalltag (zu) vieler Hamburger Kinder und Jugendlicher. "Für Aufsehen in der Bevölkerung sorgen vor allem Einzelfälle familiärer Gewalt, insbesondere wenn sie von öffentlichen Stellen nicht verhindert werden konnten", sagt Prof. Dr. Johannes Richter, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes Hamburg. "Aber das ist nur die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs".

Kinder und Jugendliche sind Zeugen familiärer Gewalt, erfahren körperliche sowie emotionale Vernachlässigung oder werden selbst zur Zielscheibe psychischer und körperlicher Angriffe. Zu den schmerzlichen Erkenntnissen des vergangenen Jahrzehnts gehört dabei die Einsicht, dass Gewalterfahrungen vor den Türen der offenen und freien Jugendhilfe nicht zwangsläufig Halt machen.

Im Rahmen seiner Projekte und Angebote setzt sich der Hamburger Kinderschutzbund für die Realisierung gewaltfreier Erziehung ein und fordert dazu auf, den hilfeorientierten Kinderschutz in den Arbeitsalltag aller Hamburger Bildungs- und Betreuungsangebote zu integrieren. Denn Gewaltprävention kann nur dann wirkungsvoll umgesetzt werden, wenn sie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe erkannt wird und alle Institutionen und Hamburger Bürgerinnen und Bürger sich dem gewaltfreien Umgang verpflichtet sehen - eigentlich nur eine Frage der Haltung!

Weitere Auskünfte zu Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen sowie zu den Projekten des Kinderschutzbundes erteilt:

Ralf Slüter, Geschäftsführer 
Telefon (040) 432927-41
Fax (040) 432927-47
Email: r.slueter@kinderschutzbund-hamburg.de

Strich

Hamburg, 27. Februar 2018

STAPLES-Spende unterstützt den Hamburger Kinderschutzbund

Am 21.2.2018 überreichte der Geschäftsführer der STAPLES (Deutschland) GmbH dem Deutschen Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., einen Scheck in Höhe von 8.590,50 Euro. Damit wird die langjährige Tradition der "Schultüten-Aktion" fortgeführt. Um für den Start in die Schule bestens gewappnet zu sein, füllt die Büromarktkette Staples zum Ende der Sommerferien die Schultüten der Kinder mit sinnvollen Utensilien für den Schulalltag.

"Seit Jahren unterstützen wir mit unserer Schultütenaktion Kinder bei ihrem ersten Schritt in einen neuen wichtigen Lebensabschnitt", sagt Jochen Bohl, Geschäftsführer von STAPLES Deutschland. Statt mit Bonbons und Leckereien versüßt STAPLES den Schulanfang u.a. mit hochwertigen Buntstiften, Bastelscheren, Radiergummis und Schulwegplänen - Dinge, die die kleinen Grundschülerinnen und -schüler brauchen.

Der gute Zweck: 50 Cent pro gefüllte Schultüte erhält der Kinderschutzbund

Für jede Schultüte, die zum Gratisbefüllen in eine der STAPLES-Filialen gebracht wird, spendet das Unternehmen 50 Cent an den Hamburger Kinderschutzbund. Somit hat diese Aktion zwei Gewinner: Die Kinder freuen sich über die gefüllte Schultüte und der Kinderschutzbund freut sich über die Unterstützung seiner Arbeit. "Die Schultüten-Aktion von STAPLES ist ein großartiges Projekt und ermöglicht es, dass die Kinder einen guten Start ins Schulleben haben und optimal dafür ausgestattet sind," so Ralf Slüter, Geschäftsführer des Hamburger Kinderschutzbundes.

Scheckuebergabe Staples

Hamburg, 17. Januar 2018

Hamburger Kinderschutzbund distanziert sich von jeglichem extremistischen und rassistischen Gedankengut

Anlässlich des Aufrufs der Identitären Bewegung zur Übernahme von Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Geflüchtete vom 14.01.2018 gibt der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., Folgendes bekannt:

Das Projekt Vormundschaften des Deutschen Kinderschutzbundes, Landesverband Hamburg e.V., setzt seit über 20 Jahren erfolgreich den gesetzlichen Vorrang ehrenamtlicher Vormundschaften mit Förderung der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration um
.
Der Erfolg liegt nicht zuletzt darin begründet, dass die Projektmitarbeiter*innen eine sorgfältige Auswahl der Ehrenamtlichen vornehmen. Konkret geschieht dies durch ein intensives Einzelgespräch, in dem sorgfältig die Motivation, interkulturelle Sensibilität und Haltung der Interessierten eruiert werden. Darüber hinaus begleiten wir verbindlich und fortlaufend die Vormünder*innen für die Gesamtdauer ihrer Vormundschaft. Dies geschieht in Form einer sechsteiligen Schulung, monatlichen Vormünder*innentreffen, Fortbildungen, Einzelberatungen und kollegialen Fallberatungen. Andere beteiligte Personen (Jugendamtsmitarbeiter*innen, Betreuungspersonen der HzE-Einrichtungen, Lehrkräfte, Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen) können sich bei Konflikten mit und/ oder Auffälligkeiten von Vormünder*innen jederzeit an die Projektmitarbeiter*innen wenden. Die Einsichtnahme in ein aktuelles, sog. Erweitertes Führungszeugnis (gem. § 30a Abs.2 Bundeszentralregistergesetz) ist obligatorisch.

Das Ziel der Mitarbeiter*innen des Projekts Vormundschaften ist vorrangig, Ehrenamtliche zu gewinnen, die den zu uns geflüchteten Jugendlichen ein verlässliches und kontinuierliches Beziehungsangebot außerhalb eines institutionellen Rahmens machen.

Das Handeln der Vormünder*innen orientiert sich am Kindeswohl, damit einhergehend an den Interessen der Jugendlichen. Erfahrungsgemäß sind dies:

  • Hilfe im Asylverfahren, ggf. Antrag auf Familienzusammenführung
  • Entwicklung einer persönlichen und beruflichen Zukunftsperspektive
  • Unterstützung bei gesellschaftlicher Partizipation
  • Ggf. Hilfe bei der psychosozialen Stabilisierung u. v. m.

Unseren Erfahrungen nach sind diese Ziele nur mit einer Frequenz von einem Kontakt pro Woche von jeweils 2-3 Stunden zu erreichen. Somit ist das Ehrenamt der Vormundschaft anspruchsvoll, setzt eine sehr sorgfältige Auswahl voraus und unterliegt zum Schutze der beteiligten Kinder und Jugendlichen einer intensiven Überprüfung.

Aus aktuellem Anlass stellen wir klar, dass sich das Projekt Vormundschaften von jeglichem extremistischen und rassistischen Gedankengut distanziert!
Auch wir sind nicht davor geschützt, dass Inhalte unserer Website von Dritten missbräuchlich und ohne unsere Zustimmung benutzt werden. Mit einer Verlinkung der Inhalte unserer Projekte durch rechtsextremistische Gruppierungen sind wir zu keinem Zeitpunkt einverstanden.

Kontakt: Sevil Dietzel, Projektleitung Vormundschaften, Tel. 040-432927-55, dietzel@kinderschutzbund-hamburg.de

Hamburg, 14. September 2017

Dokumentarfilm "ALLES GUT"  
Sondervorstellung für den Kinderschutzbund im Abaton Kino am 13. September 2017 um 19.30 Uhr

Alles gut

Djaner ist acht Jahre alt. Mit Mutter und Bruder kommt der Roma-Junge im Herbst 2015 aus Mazedonien nach Deutschland. In Hamburg darf er zur Schule gehen, Deutsch lernen. Seine Klassenlehrerin, die Mitschülerinnen und Mitschüler und auch ihre Eltern helfen ihm. Er will dazugehören. Aber was wird aus Djaner, als die Familie von der Abschiebung bedroht ist und sich vor der Polizei verstecken muss?

Für Adel, den Vater der elfjährigen Ghofran, geht ein Traum in Erfüllung, als seine Frau und die vier Kinder endlich aus Syrien nachkommen. Nun warten die großen Herausforderungen des wirklichen Ankommens auf die Familie: Adel muss eine Wohnung für alle finden. Ghofran trifft in ihrer neuen Schule auf Mädchen, die alles dürfen: Fahrradfahren, sich schminken - neue Möglichkeiten, die das junge Mädchen zunächst strikt ablehnt. Sie will akzeptiert werden, ohne die eigene Identität zu verlieren.

Am Beispiel der beiden Kinder und ihrer Familien erzählt ALLES GUT von den kleinen und den großen Hürden, die vor Geflüchteten liegen, wenn sie in Deutschland leben möchten. Der Film nähert sich den entscheidenden Konflikten, die es zu lösen gilt, damit Integration funktionieren kann. Die Regisseurin Pia Lenz hat die Familien in Hamburg über ein Jahr lang mit ihrer Kamera begleitet. Der beeindruckende Film zeigt dabei die Geschichte der Kinder und ihrer Familien eindringlich, nah und ehrlich
.
Am 13. September 2017 konnte der Kinderschutzbund im Abaton-Kino seine Ehrenamtlichen sowie weitere Freundinnen und Freunde des Kinderschutzbundes zu einer Sondervorstellung dieses Films einladen. Im Anschluss standen die Regisseurin Pia Lenz, der syrische Vater Adel Muati (Protagonist aus dem Film) und Anselm Sprandel, Leiter des Zentralen Koordinierungsstabes für Flüchtlinge in Hamburg, für Fragen und Austausch zur Verfügung.
Es war ein ganz besonderer Abend mit einer sehr anregenden und wertschätzenden Diskussionsrunde im Anschluss an einen Film, der allen Zuschauenden einen Einblick in die Welt dieser zwei geflüchteten Familien aus einer ganz besonderen Perspektive ermöglichte.

Hamburg, 01. August 2017

SOMMER SERENADE –- Benefizkonzert für den Kinderschutzbund in der Laeiszhalle
Der Kinderschutzbund dankt der Jugendmusikschule

Am 15. Juli 2017 veranstaltete die Staatliche Jugendmusikschule Hamburg ihre große Sommerserenade unter der Schirmherrschaft von Senator Ties Rabe.
Der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Hamburg e.V., war in diesem Jahr der Kooperationspartner der Jugendmusikschule, so dass die großzügigen Spenden der anwesenden Gäste der Arbeit des Kinderschutzbundes zu Gute kommen.

Der Vorstand des Kinderschutzbundes spricht der Jugendmusikschule seinen herzlichen Dank aus: 

"Das Programm hat wieder einmal die Vielfalt der Jugendmusikschule Hamburg unter Beweis gestellt. Wir haben uns von der Begeisterung der Akteurinnen und Akteure an diesem Abend mitreißen lassen. Für die Kinder und Jugendlichen ist der Auftritt in der Laeiszhalle ein besonderes Erlebnis, die erlernten Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Auch die Eltern, Geschwister und anderen Familienangehörigen werden die schöne Veranstaltung lange in Erinnerung behalten. Musik ist eben doch ein verbindendes Element und trägt sicherlich auch dazu bei, dass Kinder und Jugendliche in einer für sie "förderlichen Welt" heranwachsen können. Insofern gibt es deutliche Überschneidungen in der Zielsetzung des Kinderschutzbundes und der Jugendmusikschule", so Holger Reinberg, Vorstand des Hamburger Kinderschutzbundes.